Data sein Traum von hölzernen Pferden

Blade Runner 2049

(C) Felix Herzog

Unsere vollkommen ungeplante und auch unvollkommene Philipp K. Dick Trilogie beenden wir mit nun mit ‘Blade Runner 2049’.

Ich fürchte, auch wenn wir alles dafür getan haben, um in dystopische Stimmung zu kommen (durch Wuppertal spazieren), sind wir viel zu gut gelaunt für diese Aufnahme und würden am liebsten eine Utopie ausrufen – oder wie der Zukunfts-Replikanten-Martin Luther King sagen würde: “Ich habe eine Erinnerung.”

Dabei sind wir so aufgeregt, dass wir manchmal so durcheinander reden, als wären wir in einem Robert Altman Film. Der eine oder andere verständliche Satzfetzen könnte einen glauben lassen, wir wollten über Picard lästern.

Und hier noch die Roettcast-Folge, auf die wir uns beziehen: Sich über eine Szene bei Blade Runner ärgern und dabei rausfinden, was man an Filmen toll findet.

Filme, über die wir sonst noch so reden:

Dune (2020)

Dune (1984)

2001 – Odyssee im Weltraum

Jäger des verlorenen Schatzes

STAR WARS: Episode IV – Eine neue Hoffnung

Filme, über dir wir aus Versehen reden:

Doom

Die anderen Folgen unseren ungeplanten und eher zufälligen Philip K. Dick-Trilogie, die eigentlich auch keine richtige Philip K. Dick-Trilogie ist:

Data seine Links:

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Data seine Kapitelmarken:

  • 0:00:00 – Intro
  • 0:00:48 – Schamlose Werbung für andere Podcasts
  • 0:01:38 – Vorgeplänkel
  • 0:05:35 – Zusammenfassung von Blade Runner 2049 mit Emojis
  • 0:08:24 – Diskussion zum Film
  • 01:23:17 – Han Solo, Sean Connery, Picard und Spock
  • 01:25:54 – Diskussion zum Film
  • 01:30:44 – Kampfdrohnen und ihre ‘Piloten’
  • 01:35:53 – Diskussion zum Film
  • 01:38:30 – Kampf-Choreographie und Transformers
  • 01:39:42 – Diskussion zum Film
  • 01:56:21 – Wir wollen an die Utopie glauben!
  • 02:00:56 – Welche ist beste Figur im Film?

2 Antworten auf „Data sein Traum von hölzernen Pferden“

  1. Hallo ihr Lieben,

    danke fürs Aufgreifen des Kommentars zu Teil 1.
    Darstellungen stehen im Kontext ihrer Zeit, keine Frage, wie man damit umgeht ist allerdings auch eine Frage der Zeit des aktuellen Erlebens.
    Ich möchte noch mal betonen, auch wenn es notwendig wäre, dass es auch immer wieder vorkommt, dass ich gerade in Podcasts mit rein männlicher Besetzung Kritik höre, die ich sogar schon recht weit führend empfinde und überrascht bin, über die Art der Sensibilität. Nur als eines von vielen Beispielen ist die Sicht auf die super kurzen Röcke in der original Serie von Star Trek. Diese kann man doch sehr vielfältig empfinden. Sie stehen eben auch für mögliche Selbstbestimmung, Freiheit und nicht unbedingt oder immer für das Gegenteil.
    Es steht außer Frage, dass es nichts über das Handeln der Person sagt, die die besagte Szene des filmischen Vorgängers anders wahrnimmt, als sie mir entgegen springt. Mag auch sein, dass die beiden Charaktere sich letztlich liebten, das Einzige was sie uns jedoch zeigten, ist eine Szene, die mir zu wenig Einvernehmlichkeit erzählt und das lässt mich mit einem schlechten Gefühl an der Basis dieser Beziehung zurück. Das soll niemandem die Filme verleiden und ich (wie sicher auch viele andere) erwarte(n) kein übermäßiges thematisieren. Das hatte ich im Vorgängerkommentar ebenfalls geschrieben. Allerdings hatte die, wie ich finde, kaschierende romantische Musik und Darstellung, eine fragwürdige Szene so in mancher Eindruck hinterlassen, dass sie eben nicht als ein mögliches Frauenbild seiner Zeit oder Stilmittel des Film „eingeordnet“ wurde. Und hier danke ich fürs erneute Betrachten, denn ihr nanntet die Beziehung in der ersten Besprechung eine große Liebe und Rachel eine Femme fatale. Und das sagt durchaus etwas über die Einordnung. Also noch einmal vielen Dank fürs Nachspüren.

    Herzliche Grüße
    Tanja

    1. Ach je, da fehlt ein NICHT 😳
      „ Ich möchte noch mal betonen, auch wenn es NICHT notwendig wäre [zu erwähnen], dass es auch immer wieder vorkommt, dass ich gerade in Podcasts mit rein männlicher Besetzung Kritik höre, die ich sogar schon recht weit führend empfinde und überrascht bin, über die Art der Sensibilität.

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