Data seine utopische Landschaftsgärtnerei

Landschafts-Utopien in Star Trek

© Felix Herzog

Fantastische Landschaften auf fremden Planeten gehören zu Star Trek dazu wie Raumschiffe, Uniformen und Captain Picard, der an seinem Pulli zuppelt: nicht mehr wegzudenken!

Aber was sagen diese Landschaften eigentlich aus? Haben sie eine erzählerische Funktion, und wenn ja: was erzählen sie – und warum?

Und…

Gibt es so etwas wie eine StarTrek-Landschafts-Utopie?

Über diese Fragen (und anderes) reden und schweifen in dieser Folge Thure und Felo.

Data seine Links:

6 Antworten auf „Data seine utopische Landschaftsgärtnerei“

  1. Moin!

    was hängt denn hier (https://startrek-hd.de/wp-content/uploads/2012/11/the_arsenal_of_freedom_hd_1.jpg) im gestrüpp? sieht aus als käme es aus einem der schlechter beleumundeten geschaeften in bahnhofsnaehe.

    witzig das herr phettberg wieder hochkommt, mitte/ende der neunziger wurde seine show auch von 3sat versendet und ich
    schaute sie regelmaessig. sehr unterhaltsam, zumindest in der erinnerung.

    schoene landschaft gab es auch beim schlupp vom gruenen stern und in der serie the dark crystal.

    und gab es nicht auch eine szene in the flight of the navigator?
    mein gedächtnis mag mich aber auch taeuschen. vielleicht sollte es zur klärung ein Data sein Navigator geben 😉
    einer der düstersten disney filme ja ueberhaupt.

    so, mein beitrag zur erfüllung utopischer wuensche soll hiermit erfüllt sein 🙂

    frohes restostern noch

    ps ich schick euch die tage mal ne kitschige ansichtskarte aus ostfriesland wenn der iwert das zulaesst 🙂

  2. ist ja echt mau
    hab mir ueberlegt das ich einen umschlag schicke
    mehr kram den man ,, mist
    schwer zu kapieren

    maushype ist nicht gleich x

    liebys felo und kohortys
    macht weiter so

  3. Hallo! 😁

    Die Studio-Planeten in den ersten beiden TNG-Staffeln haben für mich beinahe einen eigenen Charme, aber eben nur beinahe. Wahrscheinlich assoziiere ich diese Kulissen auch oft mit Episoden, die mir nicht gefallen, z.B. „Q Who“ und „Precious Cargo“. Erinnert ihr euch an die Szene in „The Last Outpost“, in der das Außenteam auf den Planeten beamt und an verschiedenen Orten materialisiert? Sie müssen sich erst wiederfinden und als Riker bei Data ankommt, steht dieser auf einem großen, gelben Kristall. Wieso steht Data auf dem Kristall? Mich hat diese Szene immer irritiert!

    Die Szene in „The Motion Picture“, in der Spock auf Vulkan sein Kolinahr-Ritual beginnt und abbricht, ist auch wegen dem beeindruckenden Himmel interessant! Es sieht aus, als hätte Vulkan zwei große Monde, obwohl Spock in „The Man Trap“ erklärte, Vulkan habe keinen Mond. Das wurde in den 80er und 90er Jahren mit Büchern wie z.B. „Spock’s World“ geretconned. Der große Himmelskörper ist T’Khut und hat seinen eigenen Mond namens T’Rukhemai, welchen man in der Filmszene als kleineren Himmelskörper erkennt. Das Matte Painting finde ich gut. Es wirkt sehr falsch, aber irgendwie hat es das „gewisse Etwas“. Ich habe mich schon beim ersten Anschauen darüber gewundert, dass die Vulkanier dort atmen können! In meinen Augen wirkt es nicht so, als ob dort eine erdähnliche Atmosphäre existieren würde. Außerdem erinnert es mich an Titelbilder von Perry Rhodan-Romanen.

    Sprecht bitte mal ausführlich über „Star Trek: Der Aufstand“! Mich interessiert, ob euere Kritikpunkte mit meinen übereinstimmen. Er besteht meiner Meinung nach aus Versatzstücken vieler Serienepisoden, die in einen großen Topf geworfen und einmal kräftig durchgerührt wurden, aber noch lange keinen guten Film ergeben.

    Thure, das zusätzlich Augenlid der Vulkanys wurde in der TOS-Folge „Operation — Annihilate!“ erstmals erwähnt.

    In der DS9-Folge „Mulliboks Mond“ lebt Mulibok mit seinen beiden stummen Mitbewohnern auf dem Mond. Übrigens soll dieser Mond zur Energiegewinnung genutzt werden, so wie die Klingonys ihren Mond Praxis zur Energiegewinnung nutzen. Mir gefällt besonders gut, dass die Story im Gegensatz zum kitschigen „Der Aufstand“ kein Happy End hat.

    „Forbidden Planet / Alarm im Weltall“ von 1958 eignet sich hervorragend für eine Besprechung in eurem Podcast! Ich finde ihn auch toll und Gene Roddenberry ließ sich von dem Film inspirieren. Er zeigt schon die Richtung, die später mit TOS verfolgt wurde: Eine Raumschiffbesatzung mit Captain, Chefingenieur und Schiffsarzt erhält vom Hauptquartier den Befehl, einen Planeten anzufliegen. Dort müssen sie gegen ein geheimnissvolles Monster kämpfen ein Rätsel lösen. Zum Schluss fliegen sie wieder weg. Das kann man fast als Blaupause für TOS ansehen.

    Zu den Themen „New Trek“ und „toxisches Fandom“:
    Ihr sprecht mir aus der Seele! Bei den Filmen in der Kelvin-Timeline, bei DSC und bei PIC habe ich mich damit abgefunden, dass es mir ganz einfach zum großen Teil nicht gefällt. Wenn andere Menschen eine andere Meinung dazu haben und sie vertreten, ist das OK. Das Star Trek-Universum ist so groß und reichhaltig, dass es mich förmlich ZWINGT, die Rosinen herauszupicken. Ich bin für andere Sichtweisen offen und habe mir einige Podcast angehört, in denen diese Filme und Serien positiver bewertet wurden. Es ist aber so: Bei einem Podcast bin ich ein passiver Zuhöry und kann nicht direkt mitdiskutieren. Meine einzige Interaktionsmöglichkeit ist das Schreiben eines Kommentars, der wenn überhaupt, erst lange nach der Veröffentlichung des Podcasts von den Podcastys zur Kenntnis genommen wird. Wenn die Podcastys mich in 10 oder 15 Ausgaben stundenlang damit „beschallen“, wie toll sie diese Serie finden und ich dauernd erklären möchte, warum sie mir gerade nicht gefällt, empfinde ich das als frustrierend, das macht mir keinen Spaß. Jedes Mal einen Kommentar zu schreiben, in dem ich immer wieder dasselbe „Gemecker“ von mir gebe, ist langweilig und doof. Deswegen höre ich auf, die Serie zu schauen und den Podcast zu hören.

    Weil ich die erste „Lower Decks“-Staffel aber insgesamt gelungen finde, hoffe ich jetzt auf „Strange New Worlds“ (SNW) und auf eine andere Ausrichtung gegenüber den anderen aktuellen Realserien. VOY und DS9 hatten ja auch andere Konzepte, die unterschiedliche Ansprüche beim Publikum befriedigen sollten. Wieso kann das heute, wo mehr Star Trek-Serien produziert werden als jemals zuvor, nicht auch so sein? Wie habt ihr „Lower Decks“ bisher empfunden? Mir hat es den Glauben an Star Trek ein Stück weit zurückgegeben.

    Die Grenzen zwischen berechtigter Kritik und toxischem Fandom ist wahrscheinlich fließend. Ich habe mir auf den YouTube-Kanälen einiger toxischer Zeitgenossen (z.B. von „Nerdrotic“) ein paar Videos angeschaut. Dabei fiel mir auf, dass dort keine inhaltliche Kritik geübt, sondern nur Polemik verbreitet wird. Diese Menschen sind meiner Meinung nach „Zeloten“, die in ihrer eigenen Filterblase feststecken und sich keinen Millimeter von dort wegbewegen möchten. Außerdem verbreiten sie Plattitüden über die bisherigen (ich vermeide das Adjektiv „alt“) Star Trek-Serien und sagen so einen Blödsinn wie „PICARD widerspricht Gene Roddenberrys Vision und darum ist es scheiße!“, als ob sie allein wüssten, was Gene Roddenberrys Vision war und die Deutungshoheit darüber besäßen. Das finde ich so schäbig und peinlich, dass ich diese Videos inzwischen meide.

    Ich möchte immer eine gute Story sehen oder lesen, egal in welcher Serie, welchem Film, welchem Roman etc. sie daherkommt. Über Episoden in TOS, TNG, DS9, VOY und ENT ziehe ich genauso leidenschaftlich her wie über die neuen Serien. Das „Alte“ in den Himmel zu loben, nur weil das Neue nicht gefällt, halte ich für kurzsichtig.

    Eure Links enthalten ein paar interessante Themen für künftige Podcasts: „Doctorr Who“ (das ich selbst noch immer kaum kenne), „Minority Report“, „Metropolis“ und „Ghost in the Shell“. „Forbidden Planet“ hatte ich schon erwähnt.

    Tschüs! 😉👋

    1. Star Trek Der Aufstand steht auch schon lange auf der Liste, zumindest auf meiner. Ich habe das Gefühl, dass mit meinem unkoordinierten Rant auch nur gerade mal angekratzt habe, was ich an Kritik an dem Film habe, und weil das so spontan kam, bin ich mir nicht sicher, ob ich damit überhaupt so ganz rüber gebracht habe, was ich eigentlich aussagen wollte. Es juckt mich wirklich stark in den Fingern (oder im Mikro), alles, was mich an dem Film stört, rauszulassen.
      Ich glaube, der Grund, warum wir das bislang noch nicht gezielt in Angriff genommen haben, könnte der sein: das Risiko, dass das in einen einzigen mehrstündigen Rant ausartet, wäre evtl. zu hoch. Das kann zwar auch Spaß machen (zu ranten, wie es sich anzuhören), aber die Möglichkeit, dass es allen Beteiligten (den Castys wie den zuhörys) dabei einfach nur komplett die Laune verhagelt, wenn eine ganze Folge lang NUR gerantet wird, ist halt doch relativ hoch.
      Das soll hier zwar kein Bejubel-Podcast sein, aber ein reiner Mecker-Podcast nach Möglichkeit auch nicht.
      Daher ist noch etwas ungewiss, ob Der Aufstand in naher Zukunft hier stattfinden wird. (Pun intended!)

      Was Deine übrigen Themen-Wünsche betrifft: einige davon stehen schon länger auf Der Liste (d.h. unserer ungeplanten Themen-Ansammlung) und Dem Plan (d.h. die sind schon deutlich konkreter geplant, wenn auch evtl. noch nicht mit festem Termin).
      Die Aufnahme einer Doctor Who Folge z.B. hatten wir neulich schon mal aus Gründen verschoben, der Doctor soll aber, wenn es so läuft, wie ich (und ich denke auch: Thure) mir das wünsche, demnächst hier mit (oder ohne) seine Tardis im Podcast materialisieren.
      Und Forbidden Planet ist seit langem ein ganz großer Wunschfilm von mir!

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