Data sein Trauma

Starfleet Academy s1e08 “Das Leben der Sterne

© Felix Herzog

Trauma-Bewältigung, psychologische Aufarbeitung von extremen Belastungen, das ist etwas, von dem ich als Fan bislang dachte, dass es in Star Trek immer sträflich vernachlässigt würde. Die Mitglieder der jeweiligen Schiffe und Raumstationen erlebten jede Woche die schlimmsten Abenteuer, die sie eigentlich für den Rest ihres Lebens emotional verkrüppeln müssten, um dann, eine Woche später, einfach so wieder beim psychischen Status Quo angelangt zu sein.

Doch nun wurde mir mit der neuen Episode von Starfleet Academy endlich, ENDLICH! mal eine Geschichte präsentiert, die zeigt, wie den Held*innen der Serie (hier: die Kadett*innen der Sternenflotten-Akademie), die vor einigen Episoden schlimme Erlebnisse im Weltall hatten, mithilfe verschiedener Therapie- und Heil-Methoden bei der Aufarbeitung ihrer erlebten Traumata geholfen wird.

Alles richtig gemacht, Starfleet Academy! Die Welt ist wieder ein schöner Ort!

Oder?

Oooder??!

Ich möchte mich in dieser Solo-Aufnahme ein wenig mit der Frage nach besagter Trauma-Bewältigung in dieser Episode und in Star Trek generell beschäftigen.

Und auch wenn dies keine vollständige Episoden-Besprechung, gilt dennoch:

Wenn Ihr nicht gespoilert werden wollt, solltet Ihr besser vorher zumindest die 8. Episode der 1. Staffel von Starfleet Academy gesehen haben:

“Das Leben der Sterne / The Life of the Stars”

Data seine Links:
Nachtrag / Podcast-Empfehlung:

Da ich psychologisch allerbestenfalls Laien-Status habe und ich auch sonst vieles, was es zu dem Thema an Trekkigem zu sagen gegeben hätte, vernachlässigt habe, möchte ich ergänzend die Expertinnen im Podcast empfehlen:
Die Trekkiepedia-Episode “Psychologie” mit Gästin Nikola (Psychologin und Psychotherapeutin) liefert die fehlenden 99,99999% (mindestens!) an Fachwissen.

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