Wenn wir dem Roten Faden folgen, der uns seit M*A*S*H dem Film durch so viele andere Filme geführt hat, lotst er uns vom Sumpf auch immer wieder in diesen Podcast, und damit in die Gefilde der Science Fiction. Diesmal folgen wir dem Faden mitten hinein in den bewusstlosen Körper eines Sowjet-Überläufers aus dem Kalten Krieg hinein, in einen 60 Jahre alten Science Fiction-Klassiker, in dem sich eine U-Boot-Mannschaft auf eine phantastische Reise begeben muss:
“Die phantastische Reise / Fantastic Voyage”
…zum Glück können sie das im verhältnismäßigen Komfort eines kleinen U-Bootes tun, und müssen sich nicht zu fünft in das Äquivalent eines Kleinwagens quetschen, wie das in “Dr. Schapirows Gehirn” der Fall war: Isaac Asimov war mit seiner Romanfassung zum Film so unzufrieden, dass er später noch mal einen zweiten Roman mit der gleichen Thematik verfasst hat. Lars hat ihn für uns gelesen – was gut war, denn so mussten wir anderen das nicht tun!
Wenn es draußen hässlich und unerfreulich in der Welt aussieht, dann schaut man sich am besten eine der schönen, alten Feelgood-ScFi-Serien an…
Oder Battlestar Galactica. Das Remake von 2004. Die Serie, die alles mögliche ist, aber nicht unbedingt feelgood!
Wir sind fast an den Anfang der Serie gesprungen, in die 1. Episode der Serie, gleich nach dem Pilotfilm (übrigens: Spoiler-Warnung!), in der sich die Mannschaft der Galactica und die Flotte der Menschen, die sich nach dem Angriff auf ihre Heimat durch die Cylonen gerade in einer besonders unangenehmen Extrem-Situation befinden: exakt alle 33 Minuten tauchen die Cylonen auf und die Flotte muss so schnell wie möglich per Überlichtsprung das Weite suchen – und das schon seit über fünf Tagen, was bedeutet (zumindest für die Viper-Piloten):
Wir reden ungehemmt über Strange New Worlds s4e05 “Stufe-5 Transporterunfall / Level Five Transporter Accident“.
Ordentliche Transporterunfälle gehören auf einem gut geführten Raumschiff einfach dazu – aber unordentliche, chaotische?!
Ein solcher chaotischer Transporterunfall (der bis dahin nie dagewesenen Stufe 5!) versetzt den armen Spock in eine äußerst missliche Lage: er als einziger funktionierender Humanoide an Bord muss er sich nicht nur mit einer Kaperung durch orionische Piraten herumplagen, sondern auch mit einer Enterprise-Crew, die plötzlich nur noch aus Muppets besteht!
…und einer misslaunigen Ex-Verlobten, ebenfalls in Muppet-Form.
Strange New Worlds s04e03 “Menschlicher bester Freund / Human best friend”
(C) Felix Herzog
Landurlaub ist ja gerne eines der wiederkehrenden Story-Elemente in Star Trek, und nicht zu unrecht: eine Mannschaft, die so lange auf ihrem Schiff durchs Weltall unterwegs ist, braucht hin und wieder dringend etwas Ausgleich zur Erholung, eine Möglichkeit, Dampf abzulassen und mal über die Strenge schlagen zu können…
Mit anderen Worten: die Mannschaft der Enterprise ist gerade mehr als urlaubsreif!
Gut, dass man da auf dem weg zu Friedensverhandlungen unterwegs an einem vielversprechenden Urlaubs-Planeten vorbei kommt (der zur Abwechslung mal NICHT das stetig wiederkehrende Risa ist!), da kann zumindest ein Teil(!) der Mannschaft mal herrlich die Seele baumeln… und die Hose runter lassen!
Dass so eine flotte Urlaubs-Sause selten ohne Folgen ist (zumindest nicht in Film und Fernsehen), haben wir schon in einigen Hollywood-Produktionen erfahren können, und auch Drehbuchautorin Kathryn Lyn und Regisseurin Yana Gorskaya haben nach diesem schönen, viel Spaß versprechenden Muster eine Komödien-Episode für Strange New Worlds hervorgebracht, die Haupt-Akteure Erica Ortegas und Scotty (nennt ihn NICHT Monty!) in bester Buddy-Manier die Folgen eines etwas zu exzessiven Landurlaubs auskosten und gegen alle inneren und äußeren Widerstände nicht nur den Tag, die Enterprise und die Friedens-Verhandlungen retten, sondern sich auch der Frage stellen müssen:
“Ey, Mann, wo haben wir eigentlich unser Shuttle geparkt!?”
SPOILER-WARNUNG!
Wir reden ungehemmt über Strange New Worlds s04e03 “Menschlicher bester Freund / Human best friend”.
Doctor Who “The Impossible Planet / The Satan Pit”
(C) Felix Herzog
“You never forget Your first Doctor!”
…heißt es unter Fans der Serie Doctor Who. Und ob das nun in jeden Fall stimmt oder nicht, wir besprechen in dieser Folge Den Doctor, bzw. die Doppel-Episode, mit der für Felo seine langjährige Begeisterung für die britische Science Fiction-Serie ihren Anfang nahm:
“The Impossible Planet / The Satan Pit”
…mit dem 10. Doctor, gespielt von David Tennant, zusammen unterwegs durch Raum und Zeit (oder dort feststeckend!) mit Companion Rose (Billie Piper).
Da sind wir gerade glücklich aus dem Subraum entkommen, und schon… vielleicht haben wir die Tür nicht fest genug hinter uns zugemacht, denn diesmal kommt etwas aus demSubraum heraus zu uns!
Die Voyager begegnet im Delta-Quadranten einer mächtig beeindruckenden (und mächtig gefährlichen) Subraum-Anomalie (die uns besonders appetitanregend an ein bestimmtes französisches Gebäck erinnert), die vor einiger Zeit auch schon mal ganz nahe bei uns vorbei gekommen war und in deren Inneren sich eine Überraschung verbirgt…
Eigentlich hatte Robert Beltran alias Chakotay in dieser Episode glänzen wollen, aber wie üblich in dieser Phase der Serie wurde eine Seven of Nine-Episode daraus, in der der ehemalige Borg-Drone mit einem ganz speziellen Geschichtsunterricht-zum-Anfassen (wieder mal!) etwas über ihr Mensch-Sein beigebracht werden soll.
Man kann nicht alles verstehen, denn das Weltall ist groß und zuweilen recht unheimlich… und wenn dann noch der mysteriöse Subraum mit ins Spiel kommt, kann man froh sein, wenn man am Ende einigermaßen heil wieder aus der ganzen Angelegenheit herauskommt, auch wenn man hinterher nicht wirklich schlauer ist als vorher.
Dieser Erkenntnis mussten sich auch Commander Riker und die Crew der Enterprise-D stellen, als sie sich damit auseinander setzen, dass einige (oder viele) von der Besatzung von gruseligen Echse-Mönchen aus dem Subraum entführt werden, um sich dort gegen ihren Willen, und ohne ihr Einverständnis (soviel zu medizinischer Ethik!) fragwürdigen Untersuchungen und Experimenten unterziehen zu müssen.
Wir reden über “Schisms / In den Subraum entführt” aus der 6. Season von Star Trek – The Next Generation, eine der gruseligen Mystery-Episoden, die am Ende auch (absichtlich oder unbeabsichtigt) noch Fragen offen lässt – zumindest haben wir sie so in Erinnerung!
Data seine Links:
“Data sein Hals”-Uhr von Volker Knur
(Motiv: Felix Herzog)
In unserer Besprechung der einzelnen Inkarnationen des Doctors sind wir mittlerweile am Anfang von Doctor Who angekommen – wenn auch nicht ganz am Anfang:
Am Ende der 1. Staffel verschlug es im August 1964 den 1. Doctor (gespielt von William Hartnell) und seine “TARDIS-Familie”, Enkelin Susan (Carol Ann Ford) und ihre beiden unfreiwilligen Begleiter, ihre Lehrer Ian und Barbara (William Russel und Jaqueline Hill) in die Wirren der Französischen Revolution, genauer gesagt ins Jahr 1794, fünf Jahre nach Ausbruch der Revolution, in das sogenannte Schreckens-Regime unter Robespierre.
…nicht gerade die beste Zeit, wenn man nicht (wörtlich!) den Kopf zu verlieren will!
Trailer (C) BBC
Die Ära des 1. Doctors ist u.a. geprägt von “Historicals”, Zeitreise-Geschichten ohne weiteren Science Fiction-Einfluss, wie z.B. Außerirdische, die versuchen, das historische Geschehen zu beeinflussen, so wie man es aus späteren Epochen von Doctor Who kennt. In diesen Historicals finden sich die Zeitreisenden aus der TARDIS in einer historischen Epoche der Menschheit wieder und müssen versuchen , ohne Schaden (an sich selbst, nicht an der Zeitlinie wohlgemerkt!) wieder daraus hervor zu gehen.
Der Sechsteiler “The Reign of Terror” von 1964 gehört jedoch nicht nur zu dieser Kategorie an Geschichten, sondern ist auch Teil eines anderen Doctor Who-Phänomens aus den frühen, meist schwarzweißen Tagen der Serie:
Den Missing Episodes.
Wie schon z.B. bei “Tomb of the Cybermen” waren auch hier Episoden von der BBC gelöscht und galten als verschollen. Eine dieser verschollenen Episoden von “The Reign of Terror” konnte Jahre später (in Cypern) wieder entdeckt werden, die Episoden 4 und 5 jedoch wurden erst vor wenigen Jahren neu nachproduziert, in animierter Form, wie das mittlerweile so auch bei etlichen anderen Missing Episodes gehandhabt wurde. Und wir werfen u.a. auch auf diese neu animierten Teile der Geschichte einen kritischen Blick.
Eine der mich persönlich prägendsten Science Fictions waren und sind die Roboter-Stories von Isaac Asimov, insbesondere die Kurzgeschichten-Sammlung “Ich, der Roboter (I, Robot)”, die ich vor über dreißig Jahren entdeckt hatte und die meine Liebe zur Science Fiction wie kaum ein anderes geschriebenes Werk gefestigt haben.
Als 2004 ein Film mit ebendiesem Titel, “I, Robot” und mit Will Smith in der Hauptrolle in die Kinos kam, war ich sehr neugierig, gespannt und misstrauisch zugleich, denn ich war, nachdem ich über viele Jahre sehr vertraut mit dem Werk von Isaac Asimov war, mehr als skeptisch, ob sich das so einfach in Hollywood-Manier verfilmen lassen könne.
Als ich dann aus dem Kinosaal kam, war ich dementsprechend ziemlich enttäuscht.
Vor kurzem habe ich mir den Film wieder im Streaming angesehen, und meine Reaktion war…
Na, hört selbst.
Ich rede in dieser improvisierten Outdoor-Friedhofs-Solo-Folge mit Hummeln, Bankräubern und Raubtieren (aber ohne Eichhörnchen!) als Ablenkung über den Film, über die Unterschiede zwischen Film und literarischer Vorlage, über Will Smith, der die Katze rettet, über Dr. Susan Calvin (Hashtag: #NotMySusan!), über Isaac Asimovs Roboter-Geschichten und andere seiner Bücher wie die Robot-Krimis und die Foundation-Trilogie, über die berühmten Drei Gesetze der Robotik, über Asimovs Verständnis von Robotern, über den Frankenstein-Komplex, über reaktionäre Roboter-Feindlichkeit, über so alles mögliche, was mir zu Film und Buch einfällt und außerdem alles mögliche, womit ich mich davon ablenken lassen ka… EICHHÖRNCHEN!
Eine der Star Trek Serien, die (gefühlt) immer ein wenig zu kurz kommt, ist Star Trek Enterpise – die Serie, in der das Star Trek-Universum noch etwas primitiver und weniger fortgeschritten war, damals, in diesem weit zurück liegenden 22. Jahrhundert, als Technologien wie Replikatoren, Materietransporter und KI-Stimmen, die uns alten Trekkie-Hasen so altvertraut vorkommen, der Crew der Enterprise-NX1 und ihrem Kommandanten, Captain Jonathan Archer, neu und phantastisch erschienen und daher auch ein gewisses Misstrauen weckten.
Nicht zu unrecht, wie sich zeigt, denn was auf den ersten Blick wie eine vollautomatische, erstaunlich preisgünstige Raumschiff-Reparaturwerkstatt mitten im All erscheint, könnte sich in der Episode “Todesstation” in Wirklichkeit als etwas ganz anderes herausstellen, nämlich als…..
Dies ist (noch) keine richtige, ausführliche Staffel-Besprechung der 1. Season von Starfleet Academy, lediglich ein paar einsame Gedanken über einen ganz bestimmten Aspekt aus dem dem Staffel-Finale, der mir keine Ruhe mehr lässt:
Die gefühlte Größe des Weltalls!
…und warum besagtes Weltall gerade ein ganzes Stück kleinergeworden ist.
SPOILER-WARNUNG! Es werden Details aus den Episoden 9 und 10 der 1. Staffel von Starfleet Academy verraten.
Trauma-Bewältigung, psychologische Aufarbeitung von extremen Belastungen, das ist etwas, von dem ich als Fan bislang dachte, dass es in Star Trek immer sträflich vernachlässigt würde. Die Mitglieder der jeweiligen Schiffe und Raumstationen erlebten jede Woche die schlimmsten Abenteuer, die sie eigentlich für den Rest ihres Lebens emotional verkrüppeln müssten, um dann, eine Woche später, einfach so wieder beim psychischen Status Quo angelangt zu sein.
Doch nun wurde mir mit der neuen Episode von Starfleet Academy endlich, ENDLICH! mal eine Geschichte präsentiert, die zeigt, wie den Held*innen der Serie (hier: die Kadett*innen der Sternenflotten-Akademie), die vor einigen Episoden schlimme Erlebnisse im Weltall hatten, mithilfe verschiedener Therapie- und Heil-Methoden bei der Aufarbeitung ihrer erlebten Traumata geholfen wird.
Alles richtig gemacht, Starfleet Academy! Die Welt ist wieder ein schöner Ort!
Oder?
Oooder??!
Ich möchte mich in dieser Solo-Aufnahme ein wenig mit der Frage nach besagter Trauma-Bewältigung in dieser Episode und in Star Trek generell beschäftigen.
Und auch wenn dies keine vollständige Episoden-Besprechung, gilt dennoch:
VORSICHT! Spoiler- Warnung!
Wenn Ihr nicht gespoilert werden wollt, solltet Ihr besser vorher zumindest die 8. Episode der 1. Staffel von Starfleet Academy gesehen haben:
Da ich psychologisch allerbestenfalls Laien-Status habe und ich auch sonst vieles, was es zu dem Thema an Trekkigem zu sagen gegeben hätte, vernachlässigt habe, möchte ich ergänzend die Expertinnen im Podcast empfehlen: Die Trekkiepedia-Episode “Psychologie” mit Gästin Nikola (Psychologin und Psychotherapeutin) liefert die fehlenden 99,99999% (mindestens!) an Fachwissen.
Schon oft haben bei Star Trek in neuen Serien und Filmen Besucher aus früheren Zeiten ihre Aufwartung gemacht. Tatsächlich gehören Besucher von früher so fest zum Star Trek-Kosmos, dass sie fast schon alltäglich geworden sind – gerade im 32. Jahrhundert, und insbesondere bei Starfleet Academy, wo ein nicht unwesentlicher Teil der Besatzung der Serie, bzw. der Akademie, aus Besuchern früherer Jahrhunderte besteht.
Dieser ganz spezielle Besuch aus der Vergangenheit, mit dem wir uns heute beschäftigen wollen, ist trotzdem eine besondere Betrachtung wert, denn es handelt sich dabei um einen (in mehrerer Hinsicht) verschollenen Abgesandten, auf dessen Rückkehr man heute noch wartet…
Der Verbleib von Benjamin Sisko ist eines der Großen, ungelösten Mysterien im Star Trek Cosmos, und wir heften uns an die holografischen Fersen einer ganz bestimmten Kadettin der Starfleet Academy, die sich in ihrem Bestreben, sich besser in einer Welt organischer Mitlebewesen und im Mitstudent*innen einzufinden, in den Kopf gesetzt hat, dieses Rätsel unbedingt zu lösen:
Series Acclimation Mil
…was nicht nur der Name besagter Kadettin (alias “SAM“) ist, die eine von Herzen kommende Nachricht… tja, an wen?? schickt, sondern auch der Titel der 5. Episode der 1. Staffel von Starfleet Academy, über die wir heute reden.
Invasionen aus dem Weltall gibt es viele – aber selten waren sie musikalisch so mitreißend und der Invasor so beeindruckend böse, grün und so… muppet-istischwie im Regie-Meisterwerk von Muppet-Urgestein Frank Oz aus dem Jahr 1986, einem Film auf einem Off-Broadway-Musical, das wiederum auf einem B-Movie von Roger Corman von 1960 basierte. Nachdem der Film in einem Test-Screening durchgefallen, kam er mit einem neuen (Happy-)Ende in die Kino ins Kino, um dann, Jahre später, endlich mit dem lange verschollen geglaubten, ursprünglichen, viel düsteren Ende als Director’s Cut auf BluRay zu erscheinen.
Wir haben uns beide Film-Versionen (außerdem den Schwarzweiß-Film und mindestens eine Bühnen-Aufführung) angesehen und unterhalten uns heute über das (erstaunlich blutarme) Horror-Musical, das eigentlich ein Muppet-Film sein müsste – und meiner Meinung nach auch ist (nur mit deutlich weniger Muppets als sonst gewohnt):
Das Gerücht, es werde eine neue Serie geben (oder Film), die von den Jahren handelt, die junge Starfleet-Held*innen auf der Akademie verbringen, bevor sie zu alten Held*innen werden, geistert schon lange – SEHR lange durch den Star Trek gerüchte-Cosmos…
Jetzt ist das Gerücht endlich wahr geworden! Seit einer Woche (zum Zeitpunkt der Aufnahme) sind die erste drei Episoden von Starfleet Academy zu sehen, und wir haben sie sich uns (in unterschiedlichem Ausmaß an Spannung und Erwartungshaltung) angesehen.
Wir sprechen über den Staffel- und Serien-Auftakt, ausführlich über die 1. Episode “Kids These Days”, und auch ein bisschen über die 2. Episode “Betatest” (versuchen allerdings, aus der 2. Episode nichts wesentliches zu spoilern.)
Was logischerweise bedeutet:
SPOILER-WARNUNG!
Wir reden ungehemmt über die 1. (und 2.) Episode von Starfleet Academy, (und sprechen auch über Begebenheiten aus den letzten 3 Staffeln von Discovery.)
Wir wünschen Euch ein Frohes Neues Jahr 1996… nein, Moment… 2026? Oder? 23…irgendwas? Nein, stimmt auch nicht… 1947! Richtig!
Es ist 1947, und in der Wüste von New Mexico ist soeben eine fliegende Untertasse mit drei Marsmenschen abgestürzt!
Aufregend, nicht wahr?
Aufregend vor allem für die drei Marsianer, die eigentlich nur einen Vater-Sohn-Onkel-Ausflug im neuen Raumschiff zur Erde unternehmen wollten, um den Jüngsten der Familie zur Schule zu bringen – und sich tatsächlich als niemand anderes entpuppen als die drei Ferengi Rom, Nog und Quark von Deep Space Nine, die unversehens eine Zeitreise unternehmen und damit versehentlich die Roswell-Legende begründen.
Wir reden über die Deep Space Nine Episode “Kleine, grüne Männchen”, die als eine der besten Zeitreise-Geschichten von Star Trek gilt, und auch bei Gregor und Felo enorm beliebt ist (so enorm beliebt, dass sie es viel zu lange vor sich hergeschoben haben, sie besprechen. 😉 )
Es plauderten über Marsmenschen, Mystery, Zigaretten und Präsidenten: Felo und Gregor
FeLuzifer (SO seh’n Teufel aus, Schalalalalaaaaaaa….)
Es vor-weihnachtet sehr, vermutlich auch auf der Enterprise, denn Data studiert mit Hilfe von Captain Picard auf dem Holodeck seine Rolle als Ebenezer Scrooge aus Charles Dickens “A Christmas Carol” ein – als ein Notruf die Enterprise erreicht, und Picard sich einem ganz anderen übernatürlichen Wesen als nur einem vermeintlichen Geist im Schlafzimmer (gut, das auch!) entgegen stellen muss:
Auf Ventax II ist niemand anderes als der, bzw. Die Leibhaftige erschienen, eine gewisse Ardra, um einen tausend Jahre alten Vertrag einzulösen, der ihr die Eigentumsrecht an dem Planeten und allem, was darauf (und in dessen Orbit!) kreucht und fleucht!
Das kann man so einer selbsternannten Teufelin natürlich nicht durchgehen lassen! Picard wittert Betrug, ruft “Humbug!” und macht sich daran, die Hochstaplerin zu entlarven!
Data seine Links:
Vielen dank an unseren Hörer Isador für dieses schöne Weihnachtsgeschenk!
Mary Shelley’s “Frankenstein” gilt als der erste frühe Science Fiction Roman, und auch hier im Hals haben wir uns vor gar nicht langer Zeit schon damit beschäftigt – und noch jemand hat sich dem Stoff, aus dem diese ganz speziellen Alpträume gemacht sind, seine Zeit gewidmet: Nachdem er mit einer kleinen Holzpuppe schon mal recht nah an der Frankenstein-Thematik dran war, hat Filmemacher Guillermo del Toro eine Neuverfilmung des Klassikers der Horror-Literatur abgeliefert, die mich persönlich sehr gefesselt hat.
Und daher, in einer spontanen Solo-Folge, mein schneller (und ich fürchte auch ein wenig konfuser) Ersteindruck zu Guillermo del Toro’s “Frankenstein” – ganz frisch erschienen auf Netflix, und von daher:
Schon lange, lange, viel zu lange haben wir uns brav und folgsam von der Verbotenen Zone fern gehalten, schließlich hat es uns Professor Zaius ja verboten gehabt!
Aber irgendwann musste es schließlich doch so kommen, es war nicht länger aufzuschieben:
Wir haben endlich nach langer Pause unsere “Planet der Affen”-Reihe fortgesetzt, mit dem Remake von 2001, das uns vor allem eines gelehrt hat, nämlich dass… äh… na ja… Tim Burton hat halt auch nicht immer nur Gold geschi… äh, gesponnen, ne.
Nach so viel aktuellem Star Trek in den letzten Monaten tut es gut, wenn plötzlich ein paar Gäste vor der Tür stehen mit einer schönen alten… nein, nicht Flasche Wein, sondern einer alten Star Trek-Episode zum Besprechen: altes Star Trek, das Besuch aus noch älterem Star Trek Zeit bekommt!
Wir reden über die 4. Episode der 6. Season von Star Trek The Next Generation, “Relics”, die im Deutschen den recht typischen Titel “Besuch von der alten Enterprise” trägt, und in der es das TOS-Urgestein James Doohan alias Captain Montgomery Scott in die TNG-Ära und auf die Enterprise-D verschlägt.
Dass Scotty sich da wie ein alter Fish-out-of-water, noch dazu auf dem Trockenen fühlt, an allem und jedem, vor allem seinem Chefingeniers-Kollegen Geordi LaForge aneckt und sich einfach einsam in dieser Zeit fühlt, die so weit weg ist von den alten TOS-Tagen auf der schönen alten Brücke der Enterprise (ohne verdammtes A, B, C oder D!), wäre an sich schon Handlung genug – oder zumindest emotional genug, dass wir mit dem armen, alten Scotty und seiner Flasch voll Grün mitfühlen.
Dass aber nebenbei auch noch so eine kleine, ganz, ganz kleine Nebensächlichkeit wie eine große, graue, hohle Kugel im Weltall herum schwebt, die so gewaltig ist, dass man etliche Fantastilliarden (ich hab es nicht so mit Zahlen!) von bewohnten Planeten hinein stopfen könnte (und die Enterprise, die aber nur wieder raus will!), das könnte man bei all dem emotionalen Alter-Mann-fühlt-sich-überflüssig-Drama schon wiederfast vergessen.
Es plauderten: o.l: Felo, alias Masahiro Kobayashi. (mit dem Comic von Hörerin Katja) o.r:. Gregor, alias Matthew Roberts (alias Tony Curtis!) u.m.: Kai, alias Loius Moreau (von der Erde)