Das Gerücht, es werde eine neue Serie geben (oder Film), die von den Jahren handelt, die junge Starfleet-Held*innen auf der Akademie verbringen, bevor sie zu alten Held*innen werden, geistert schon lange – SEHR lange durch den Star Trek gerüchte-Cosmos…
Jetzt ist das Gerücht endlich wahr geworden! Seit einer Woche (zum Zeitpunkt der Aufnahme) sind die erste drei Episoden von Starfleet Academy zu sehen, und wir haben sie sich uns (in unterschiedlichem Ausmaß an Spannung und Erwartungshaltung) angesehen.
Wir sprechen über den Staffel- und Serien-Auftakt, ausführlich über die 1. Episode “Kids These Days”, und auch ein bisschen über die 2. Episode “Betatest” (versuchen allerdings, aus der 2. Episode nichts wesentliches zu spoilern.)
Was logischerweise bedeutet:
SPOILER-WARNUNG!
Wir reden ungehemmt über die 1. (und 2.) Episode von Starfleet Academy, (und sprechen auch über Begebenheiten aus den letzten 3 Staffeln von Discovery.)
Wir wünschen Euch ein Frohes Neues Jahr 1996… nein, Moment… 2026? Oder? 23…irgendwas? Nein, stimmt auch nicht… 1947! Richtig!
Es ist 1947, und in der Wüste von New Mexico ist soeben eine fliegende Untertasse mit drei Marsmenschen abgestürzt!
Aufregend, nicht wahr?
Aufregend vor allem für die drei Marsianer, die eigentlich nur einen Vater-Sohn-Onkel-Ausflug im neuen Raumschiff zur Erde unternehmen wollten, um den Jüngsten der Familie zur Schule zu bringen – und sich tatsächlich als niemand anderes entpuppen als die drei Ferengi Rom, Nog und Quark von Deep Space Nine, die unversehens eine Zeitreise unternehmen und damit versehentlich die Roswell-Legende begründen.
Wir reden über die Deep Space Nine Episode “Kleine, grüne Männchen”, die als eine der besten Zeitreise-Geschichten von Star Trek gilt, und auch bei Gregor und Felo enorm beliebt ist (so enorm beliebt, dass sie es viel zu lange vor sich hergeschoben haben, sie besprechen. 😉 )
Es plauderten über Marsmenschen, Mystery, Zigaretten und Präsidenten: Felo und Gregor
FeLuzifer (SO seh’n Teufel aus, Schalalalalaaaaaaa….)
Es vor-weihnachtet sehr, vermutlich auch auf der Enterprise, denn Data studiert mit Hilfe von Captain Picard auf dem Holodeck seine Rolle als Ebenezer Scrooge aus Charles Dickens “A Christmas Carol” ein – als ein Notruf die Enterprise erreicht, und Picard sich einem ganz anderen übernatürlichen Wesen als nur einem vermeintlichen Geist im Schlafzimmer (gut, das auch!) entgegen stellen muss:
Auf Ventax II ist niemand anderes als der, bzw. Die Leibhaftige erschienen, eine gewisse Ardra, um einen tausend Jahre alten Vertrag einzulösen, der ihr die Eigentumsrecht an dem Planeten und allem, was darauf (und in dessen Orbit!) kreucht und fleucht!
Das kann man so einer selbsternannten Teufelin natürlich nicht durchgehen lassen! Picard wittert Betrug, ruft “Humbug!” und macht sich daran, die Hochstaplerin zu entlarven!
Data seine Links:
Vielen dank an unseren Hörer Isador für dieses schöne Weihnachtsgeschenk!
Mary Shelley’s “Frankenstein” gilt als der erste frühe Science Fiction Roman, und auch hier im Hals haben wir uns vor gar nicht langer Zeit schon damit beschäftigt – und noch jemand hat sich dem Stoff, aus dem diese ganz speziellen Alpträume gemacht sind, seine Zeit gewidmet: Nachdem er mit einer kleinen Holzpuppe schon mal recht nah an der Frankenstein-Thematik dran war, hat Filmemacher Guillermo del Toro eine Neuverfilmung des Klassikers der Horror-Literatur abgeliefert, die mich persönlich sehr gefesselt hat.
Und daher, in einer spontanen Solo-Folge, mein schneller (und ich fürchte auch ein wenig konfuser) Ersteindruck zu Guillermo del Toro’s “Frankenstein” – ganz frisch erschienen auf Netflix, und von daher:
Schon lange, lange, viel zu lange haben wir uns brav und folgsam von der Verbotenen Zone fern gehalten, schließlich hat es uns Professor Zaius ja verboten gehabt!
Aber irgendwann musste es schließlich doch so kommen, es war nicht länger aufzuschieben:
Wir haben endlich nach langer Pause unsere “Planet der Affen”-Reihe fortgesetzt, mit dem Remake von 2001, das uns vor allem eines gelehrt hat, nämlich dass… äh… na ja… Tim Burton hat halt auch nicht immer nur Gold geschi… äh, gesponnen, ne.
Nach so viel aktuellem Star Trek in den letzten Monaten tut es gut, wenn plötzlich ein paar Gäste vor der Tür stehen mit einer schönen alten… nein, nicht Flasche Wein, sondern einer alten Star Trek-Episode zum Besprechen: altes Star Trek, das Besuch aus noch älterem Star Trek Zeit bekommt!
Wir reden über die 4. Episode der 6. Season von Star Trek The Next Generation, “Relics”, die im Deutschen den recht typischen Titel “Besuch von der alten Enterprise” trägt, und in der es das TOS-Urgestein James Doohan alias Captain Montgomery Scott in die TNG-Ära und auf die Enterprise-D verschlägt.
Dass Scotty sich da wie ein alter Fish-out-of-water, noch dazu auf dem Trockenen fühlt, an allem und jedem, vor allem seinem Chefingeniers-Kollegen Geordi LaForge aneckt und sich einfach einsam in dieser Zeit fühlt, die so weit weg ist von den alten TOS-Tagen auf der schönen alten Brücke der Enterprise (ohne verdammtes A, B, C oder D!), wäre an sich schon Handlung genug – oder zumindest emotional genug, dass wir mit dem armen, alten Scotty und seiner Flasch voll Grün mitfühlen.
Dass aber nebenbei auch noch so eine kleine, ganz, ganz kleine Nebensächlichkeit wie eine große, graue, hohle Kugel im Weltall herum schwebt, die so gewaltig ist, dass man etliche Fantastilliarden (ich hab es nicht so mit Zahlen!) von bewohnten Planeten hinein stopfen könnte (und die Enterprise, die aber nur wieder raus will!), das könnte man bei all dem emotionalen Alter-Mann-fühlt-sich-überflüssig-Drama schon wiederfast vergessen.
Es plauderten: o.l: Felo, alias Masahiro Kobayashi. (mit dem Comic von Hörerin Katja) o.r:. Gregor, alias Matthew Roberts (alias Tony Curtis!) u.m.: Kai, alias Loius Moreau (von der Erde)
Eine Unterhaltungs-Genre-Gattung, die hier im Podcast bislang sehr kurz gekommen ist (zu kurz?), ist das Hörspiel. Was umso beschämender ist, weil ich seit einiger Zeit selbst bei einer Hörspiel-Serie mitspreche – und eben diese Serie möchte ich heute vorstellen:
Wir haben wieder einmal Frank und Tanja im Podcast. Das ist an und für sich nichts Neues, in diesem Fall aber schon, denn wir haben dadurch die Möglichkeit, hinter die Kulissen der Emiten zu schauen und mit den Macher:innen des Hörspiels zu reden:
Frank ist in Personal-Union Autor, Regisseur, Produzent, Tontechniker und Sprecher der Emiten, und Tanja erfüllt, neben ihrer Sprecher-Rolle als eine der wichtigsten Hauptfiguren in der Geschichte, auch einen sehr wichtigen Part in der Produktion: sie hat die unverzichtbare Aufgabe der Drehbuch-Lektorin übernommen. Beide plaudern aus dem Nähkästchen, was es bedeutet, so ein Hörspiel-Projekt zu betreiben, im Großen, wie auch im Detail. Frank erzählt von der Idee und der Entstehung des Hörspiels, er schildert, wie man einen Ort akustisch erschafft, wie komplex so ein Sound-Bild sein muss, das man da “malt”. Wir erfahren von Frank und Tanja, welche Herausforderungen es bringt, eine Geschichte zu entwickeln, und welche, sie zu lektorieren, und auch Felo kann von seinen Erfahrungen als Sprecher von Neben- und Hauptrollen erzählen. Wir hören Anekdoten von den Aufnahmen, erfahren was über das etwas andere Konzept des Erstkontakt, reden über die Herausforderung der richtigen Schritte…
Die Serie, die bereits 2 Staffeln umfasst, und insgesamt auf 5 Staffeln angelegt ist, wird in wenigen Tagen mit der 3. Staffel auf Sendung gehen, d.h. überall, wo man Podcast finden kann, könnt Ihr auch die Emiten hören.
Wir wollen Euch nicht zu viel spoilern, deshalb haben wir uns bemüht, vom Inhalt der Serie nicht zu viel zu verraten, damit auch diejenigen unter Euch, die vielleicht erst mit der 1. Staffel anfangen, noch nichts erzählt bekommen, was Euch die Überraschung verdirbt, und Euch hoffentlich neugierig genug macht, selber herauszufinden, wer sie denn nun eigentlich sind, diese Emiten.
…und was es mit Dem Tag der Stille auf sich hat, unter dessen Motto am 11. Oktober 2025 die 3. Staffel an den Start gehen soll.
So viel sei verraten: die Geschichte spielt auf vielen Orten der Erde, sowie auf vielen fernen Planeten und es gibt sowohl viele bemerkenswerte menschliche als auch außerirdische Charaktere zu hören – und Ihr könntet durchaus auch der ein oder andere Stimme, die Ihr hier oder in anderen Podcasts gehört habt, wieder begegnen, als Menschen oder als Außerirdische, denn Die Emiten sind ein Hörspiel-Projekt, an dem viele Podcastenden mit einer großen Menge Herzblut beteiligt sind.
Alles geht einmal zu Ende, und auch die 3. Staffel von “Star Trek Strange New Worlds” hat mit der 10. Episode gerade ihr Finale erreicht.
Wie auch in den Wochen zuvor möchte ich hier noch einmal die frischen Eindrücke schildern, die das Schauen hinterlassen hat, diesmal allerdings nicht alleine, sondern mit Unterstützung: Tanja (die schon zum Staffel-Auftakt mit dabei war) und Frank plaudern darüber, wie sie nicht nur die Episode “Neues Leben und neue Zivilisationen / New Life and New Civilizations”, sondern auch die ganze 3. Staffel erlebt haben. (Kleiner Spoiler: die Meinungen fallen z.T. recht unterschiedlich aus!)
Ach, ja, apropos Spoiler:
SPOILER-WARNUNG! …sowohl für die Episode, als auch für die ganze 3. Staffel (und mögliche Aussichten auf kommende Staffeln und Serien.)
Gestrandet auf einem einsamen, lebensfeindlichen Planeten, und mit nur sehr geringen Aussichten (wenn überhaupt) auf Rettung: das ist kein unbedingt neues Szenario bei Star Trek – oder ganz generell in der Fiktion, mag sie nun Science Fiction sein oder nicht.
In der 9. Episode von Star Trek Strange New Worlds, “Terrarium” ist es der ohnehin schon arg gebeutelten Lt. Erica Ortegas gelungen, das Kunststück fertig zu bringen, alleine in einem Shuttle unterwegs zu sein und auf genau so einem lebensfeindlichen Planeten… äh… Mond zu stranden.
Ich schildere hier, wie schon so oft, meine Ersteindrücke zu der Episode.
Zeitreisen, Zeitfenster, Zeitportale… alles beliebte Themen und Motive der Science Fiction.
Dass Blicke in die Zeit aber nicht unbedingt weit in die Zukunft bzw. zurück in die Vergangenheit reichen müssen, dass wenige Minuten unter Umständen ausreichen, um eine spannende Zeitreise-Geschichte zu erzählen, das hat 2020 der japanische Independent-Film “Beyond the Infinite Two Minutes / Dorosute no hate de bokura” von Junta Yamaguchi gezeigt, der seine Zeitreise nicht nur in einem zeitlich kleinem Rahmen, sondern auch örtlich auf kleinstem Raum beschränkt stattfinden lässt:
Kato, der Betreiber eines kleinen Coffeeshops in Kyotostellt eines Abends fest, dass er in seiner Wohnung vom Bildschirm seines Computers aus angesprochen wird – und zwar von sich selbst! …von sich selbst, zwei Minuten in der Zukunft, aus dem Café ein Stockwerk tiefer! Denn die beiden Computer in der Wohnung und im Café scheinen um zwei Minuten zeitversetzt miteinander verbunden zu sein: ein Fenster in Zukunft und Vergangenheit!
Ab da nimmt die Handlung ihren unaufhaltsamen Lauf… schließlich ist die Zukunft ja schon vorbestimmt, oder?
Vulkanier, das sind doch diese ernsten Typen, die niemals lachen, keine Gefühle zeigen und immer aussehen, als hätten auf ‘ne Zitrone gebissen – richtig?
Was liegt also näher, als sie zu Comedy-Figuren zu machen?
Strange New Worlds macht das schon seit längerem, und auch in der 3. Season wird das nicht anders gehandhabt, als man (aus Gründen) vier menschliche Mitglieder der Crew in Vulkanier verwandelt – und erst mal so lässt…
Mein Ersteindruck zur 8. Episode der 3. Staffel von Star Trek Strange New Worlds: “4 und ½ Vulkanier / 4 and ½ Vulcans“.
Der uralten, unter Star Trek Fans oft und heiß diskutierten Frage “Ist die Sternenflotte nun eigentlich Militär oder nicht?” nimmt sich die 7. Episode der 3. Staffel von “Star Trek – Strange New Worlds” an und geht ihr in einer Mockumentary, einer Pseudo-Dokumentation mit dem Titel “Was ist die Sternenflotte?” auf den Grund.
Hört meinen Ersteindruck zu dieser Episode, in der sich der kleine Bruder von Lt. Ortegas mit seiner Kamera fleißig auf der Meta-Ebene der Enterprise herumtreibt, um diese Frage auf seine Art zu beantworten.
Ein ganz frischer Ersteindruck, zur Verstärkung des romantischen Weltall-Feelings unter dem Sternenhimmel (mit Sternschnuppen aufgenommen!): meine Gedanken zur 6. Episode der 3. Staffel von Star Trek Strange New Worlds, die den (schönen, aber leicht irreführenden, wie ich finde) Titel trägt:
“The Sehlat Who Ate Its Tail / Der Sehlat, der sich in den Schwanz biss”
Ein Science-Fiction-Klassiker aus den Siebzigern, den ich schon oft gesehen habe, und der… na ja, vielleicht nicht ganz so gut gealtert ist, wie es sein Ruf als einer großen Filme des dystopischen SciFi-Genres verspricht… den habe ich gerade eben erst wieder gesehen, zum ersten mal seit langer Zeit, und meinen… na ja, nennen wir es Ersteindruck, auch wenn ich den Film nicht zum ersten mal gesehen habe (es sich aber durchaus so angefühlt hat) habe ich gleich am nächsten Tag bei einem Spaziergang an der Saale aufgenommen, als Selbstgespräch:
Logan’s Run / Flucht aus dem 23. Jahrhundert (1976)
Mein Ersteindruck zur 5. Episode der 3. Staffel von Star Trek – Strange New Worlds: “Durch die Linse der Zeit / Through the Lens of Time”.
Und auch diesmal wieder: SPOILER-WARNUNG!
Nachdem mein erster Eindruck der vorigen Episode nicht unbedingt begeistert war, kann ich diesem handfesten Abenteuer-auf-einem-fremden-Planeten schon wieder um einiges mehr abgewinnen – schon auch, weil die archäologischen Ausgrabungen, die die Crew der Enterprise auf der schotterigen Oberfläche des besagten Planeten vornimmt, in mir schöne Assoziationen mit anderen, von mir sehr geliebten SciFi-Franchises weckt.
(Dieser Podcast wurde, wie es sich für einen Ersteindruck gehört, frisch nach dem Sehen der Episode aufgenommen – wennauch er aus technischen Gründen leicht verzögert online gestellt wurde.)
Holodeck-Geschichten sind bei Star Trek immer Fan-Lieblinge – zumindest, wenn es das Holodeck schon gibt.
Wenn nicht, dann muss es eben erfunden werden!
Und das tut, um einiges früher als erwartet, die Serie Star Trek Strange New Worlds, die in der 4. Episode der 3. Staffel, “A Space Adventure Hour / Weltraumabenteuerstunde”, Sicherheits-Chefin La’an Noonien-Singh einen Prototyp der neu entwickelten Freizeit-Technologie auf Herz und Nieren prüfen lässt – mit für sie unerwarteten, für uns Fans (leider) nur allzu vertrauten Komplikationen!
Außerdem, neben meinem Ersteindruck zu dieser Episode und einer Abschweifung in ein zeitreisendes, japanisches Hotel, auch ein paar Gedanken zum ersten Teaser-Trailer der kommenden, für 2026 angekündigten, und seit langer (laaaaaaaanger!) Zeit erwarteten, neuen Serie “Starfleet Academy”.
Mein Ersteindruck zu einer Episode von Star Trek Strange New Worlds, die es mir – aus persönlich naheliegenden Gründen – nicht ganz einfach macht, so locker-flockig darüber zu reden, wie ich gerne möchte.
Season 03 Episode 03 “Shuttle to Kenfori”.
Die Gorn sind mittlerweile nicht einfach nur ein außerirdischer Feind, sie wurden dadurch, dass sie in Captain Batels Körper stecken als aggressive Fremdkörper, die ihren Wirt zu töten trachten, zu einem eindeutigen Bild für Krebs.
Was diese Episode für mich als Krebs-Patient zu einer sehr persönlichen macht. Und nicht gerade einfach, darüber zu reden…
In den kommenden Wochen möchte ich in bewährter Solo-Manier meine Ersteindrücke der neuen Episoden der 3. Staffel von Star Trek Strange New World schildern, als kleines Sommerpausen-Schmankerl.
Den Anfang mache ich nach der ausführlicheren Besprechung des Staffel-Auftakts mit den schon erwähnten schicken Klamotten der 2. Episode “Hochzeitsglocken-Blues / Wedding Bell Blues” in einem launigen Selbstgespräch am Rhein… (Warnung: Dieser Podcast könnte Nackte enthalten!)
Die 2. Season von Star Trek Strange New Worlds endete mit der Episode “Hegemonie I” in einem packenden Cliffhanger. So was zehrt immer an den Nerven und der Geduld von uns Fans. Und diesmal war die Spannung und Erwartung um die Auflösung all der Probleme und sich anbahnenden Katastrophen, die über die Crew der Enterprise hereinzubrechen drohte, noch um einiges schwerer zu ertragen (zumindest kam mir das so vor) als bei den vielen, vielen anderen Star Trek-Cliffhangern zuvor, die ich auch schon nur zappelnd auf der Sofa-Kante erlebt hatte.
Vor wenigen Tagen dann war es endlich so weit: am 17. Juli 2025 startete die 3. Season, und ich konnte es kaum erwarten, mit kalt werdendem Frühstückskaffee auf besagter Sofakante zu sitzen und gebannt zu verfolgen, wie Captain Pike und seine Mannschaft in der 1. Episode der neuen Staffel, “Hegemonie II”, darum kämpfen mussten, die Welt, eine Beziehung, einen Captain, noch so nebenbei ein paar weitere Leben und ein angeknackstes Ingenieurs-Studenten-Ego zu retten.
…ach, ja: SPOILER-ALARM! (…für alle, denen das noch nicht klar war!) 😉
…und wichtiger noch: wann konntet Ihr das letzte mal den Zirkus wieder verlassen?
Die unfreiwilligen Hauptfiguren des Zirkusses, über den wir heute reden, können denselben schon seit einer ganzen Weile (oder sogar noch länger) nicht mehr verlassen, denn Pomni und ihre Leidensgenoss:innen sind gefangen in einer retro-esken Computer-Spiele-Welt, gefangen und bespaßt von einer wohlwollenden, aber nicht unbedingt wohltuenden KI.
The Amazing Digital Circus, seit 2023 als unregelmäßig erscheinende Web-Animations-Serie zu einem gewissen Kult-Status gelangt und seit kurzem auch auf Netflix gestreamt, begeistert nicht nur das Publikum, sondern löst auch in großem Maß, wie heutzutage so viele andere Serien auch, in Fan-Kreisen das unvermeidlichen Spekulieren und Mutmaßen aus, was wohl wer und wie und warum und überhaupt hinter allem steckt – und auch wir können es uns nicht verkneifen, die vielen, vielen Fan-Theorien mit einem kleinen, eigenen Beitrag zu erweitern.
Aber damit nicht genug:
Die Serie basiert auf dem Werk eines Science Fiction Autors, der uns klassischen Trekkies durchaus ein Name sein könnte: Harlan Allisons Kurzgeschichte “Ich muss schreien und habe keinen Mund”.
(Quell: Youtube.)
Und auch mit dieser, sehr viel düstereren Vision beschäftigen wir uns… in Wort und Bild.