Data seine Egozentrik

Sam Rockwell in: „Moon“ (2009) von Duncan Jones

(C) Felix Herzog

Wir schauen einen Film, der nicht von Ridley Scott ist, auch nicht von MTV produziert wurde, das fällt aber nicht weiter auf.

Also nicht nur in unserer personellen Zusammensetzung machen wir da weiter, wo wir bei Blade Runner aufgehört haben. Aber diesmal ist vieles anders: Ein Kammerspiel im Weltraum hatten wir, glaube ich, bisher noch nicht.

Dazu ist es auch noch ein sehr egozentrisches Kammerspiel – in dem ein Robinson Crusoe, den wir hier einfach Sam Bell nennen möchten, mal ganz nebenbei mit sich selbst einen Generationskonflikt aufführt.

Noch zum Schluß dieses Textes, so aus dem Hinterhalt:

Die Zeit ist eine Spirale aus systemkritischen Reflexen! (Nimm das, werte*r Hörer*in, welche*r nie unsere sorgfältig ausgearbeiteten show-notes liest)


Und was ist mit Hall 3000, Gerty 9000, Dewey und Huey ?


Data sein Bücherregal und Data seine Veranstaltungstipps :

Im Bücherregal gestellt haben wir diesmal das Comic Mooncop von Tom Gauld, erschienen bei Drawn & Quartely.

Glücklicherweise hat der Verlag auch einen kleinen Kurzfilm zu dem Comic gemacht – so dass ich nicht weiterhin in der Verlegenheit verharren muss, begeistert herum zu stottern. Macht euch selbst einen Eindruck:

Noch mal und immer wieder, als eindringliche Empfehlung: Geht in die Moebius-Ausstellung im Max Ernst Museum in Brühl, denn sie ist sehr gut!

Der Trailer zur Ausstellung:


Data seine Links:


Data sein Sonnensystem (Langfassung)

…streng genommen genau wie die Kurzfassung, nur mit zusätzlichen ungefähr 25 Minuten zwischen Neptun und Pluto – voller Geschnaufe, Gekeuche, Geplapper, Gekeuche, Anekdoten, Gekeuche und dem verzweifelten Täuschungs-Versuch, einen armseligen Kieselstein zum Pluto zu erklären, um den Weg abzukürzen. Und Gekeuche.

Sagt hinterher bitte nicht, Ihr wärt nicht gewarnt worden!

Data sein (zusätzlichen) Links:

Data sein Sonnensystem

(C) Felix Herzog

Um Gelegenheit zu haben, mit unserem wissenschaftlichen, technischen, historischen, literarischen, cineastischen und diätistischen(!) Achtels-, Viertels-, Halb- und komplettem Nicht-Wissen über das Sol-System und seine Planeten zu protzen, und um auch mal endlich eine Vorstellung zu bekommen, wie groß und weit das tatsächlich ist, da draußen im Weltall, haben wir den praktischen Selbstversuch angetreten und uns auf eine Reise durch unser Sonnensystem begeben.

Mehr oder weniger.

Genau genommen haben wir in Bonn einen Spaziergang am Rhein entlang gemacht, was uns zumindest schon mal eine Vorstellung gegeben hat, wie weit und breit das tatsächlich ist, da drüben in Bonn.

Weil aber am Rhein nicht nur die Villa Hammerschmidt, und damit die Zweit-Residenz von Harry Potter liegt, sondern seit 2002 auch der Planetenlehrpfad, konnten wir uns trotzdem ein wenig Übersicht über unser Sonnensystem verschaffen.

Begleitet uns auf einer Expedition mit zweieinviertlfacher Lichtgeschwindigkeit durch unser Sonnensystem, von der Sonne bis zum Pluto in einer schnaufens- und keuchenswert weiten Wanderung vom Bundeshaus bis irgendwo da draußen am Rande unseres Sonnensystems hinter der Kennedy-Brücke.

Noch einmal die Sonne umarmen, dann geht’s los…

Anmerkung:

Aus Gründen handelt es sich hierbei um eine gekürzte Folge. Ungefähr 25 Minuten zwischen Neptun und Pluto voller Geschnaufe und Gekeuche fielen gnädigerweise der Schere zum Opfer.
Wer aus Gründen des Komplettismus oder Sadomasochsismus die volle Länge der Folge genießen will, kann das gerne hier tun. (Einfach zu Kapitelmarke „2:01:24 Neptun“ vorskippen und ab da weiter hören.)

Data seine Links:

Gaston auf dem Saturn-Mond © Franquin

Data sein Bücherregal:

T. C. Boyle – Die Terranauten