Man kann nicht alles verstehen, denn das Weltall ist groß und zuweilen recht unheimlich… und wenn dann noch der mysteriöse Subraum mit ins Spiel kommt, kann man froh sein, wenn man am Ende einigermaßen heil wieder aus der ganzen Angelegenheit herauskommt, auch wenn man hinterher nicht wirklich schlauer ist als vorher.
Dieser Erkenntnis mussten sich auch Commander Riker und die Crew der Enterprise-D stellen, als sie sich damit auseinander setzen, dass einige (oder viele) von der Besatzung von gruseligen Echse-Mönchen aus dem Subraum entführt werden, um sich dort gegen ihren Willen, und ohne ihr Einverständnis (soviel zu medizinischer Ethik!) fragwürdigen Untersuchungen und Experimenten unterziehen zu müssen.
Wir reden über “Schisms / In den Subraum entführt” aus der 6. Season von Star Trek – The Next Generation, eine der gruseligen Mystery-Episoden, die am Ende auch (absichtlich oder unbeabsichtigt) noch Fragen offen lässt – zumindest haben wir sie so in Erinnerung!
Data seine Links:
“Data sein Hals”-Uhr von Volker Knur
(Motiv: Felix Herzog)
Nach so viel aktuellem Star Trek in den letzten Monaten tut es gut, wenn plötzlich ein paar Gäste vor der Tür stehen mit einer schönen alten… nein, nicht Flasche Wein, sondern einer alten Star Trek-Episode zum Besprechen: altes Star Trek, das Besuch aus noch älterem Star Trek Zeit bekommt!
Wir reden über die 4. Episode der 6. Season von Star Trek The Next Generation, “Relics”, die im Deutschen den recht typischen Titel “Besuch von der alten Enterprise” trägt, und in der es das TOS-Urgestein James Doohan alias Captain Montgomery Scott in die TNG-Ära und auf die Enterprise-D verschlägt.
Dass Scotty sich da wie ein alter Fish-out-of-water, noch dazu auf dem Trockenen fühlt, an allem und jedem, vor allem seinem Chefingeniers-Kollegen Geordi LaForge aneckt und sich einfach einsam in dieser Zeit fühlt, die so weit weg ist von den alten TOS-Tagen auf der schönen alten Brücke der Enterprise (ohne verdammtes A, B, C oder D!), wäre an sich schon Handlung genug – oder zumindest emotional genug, dass wir mit dem armen, alten Scotty und seiner Flasch voll Grün mitfühlen.
Dass aber nebenbei auch noch so eine kleine, ganz, ganz kleine Nebensächlichkeit wie eine große, graue, hohle Kugel im Weltall herum schwebt, die so gewaltig ist, dass man etliche Fantastilliarden (ich hab es nicht so mit Zahlen!) von bewohnten Planeten hinein stopfen könnte (und die Enterprise, die aber nur wieder raus will!), das könnte man bei all dem emotionalen Alter-Mann-fühlt-sich-überflüssig-Drama schon wiederfast vergessen.
Es plauderten: o.l: Felo, alias Masahiro Kobayashi. (mit dem Comic von Hörerin Katja) o.r:. Gregor, alias Matthew Roberts (alias Tony Curtis!) u.m.: Kai, alias Loius Moreau (von der Erde)
Als 1987 die Enterprise-D auf Fernseh-Jungfernflug ging, war das Flaggschiff der Sternenflotte – dank Gene Roddenberry – zwar mit einem Maschinenraum ausgestattet, nicht aber mit einem Chefingenieur – es gab gleich mehrere davon!
In einer wirklich schwierigen Aufnahmen reden wir über die sich abwechselnden Chef- und Nicht-ganz-Chef-Ingenieure der Enterprise, die sich in der 1. Staffel von Star Trek – The Next Generation gegenseitig die sprichwörtliche Klinke in die Hand gaben, und spekulieren, wie es dazu kam, dass im Übergang zur 2. Staffel der blinde Steuermann zum Chef des Maschinenraums gemacht wurde.