Data sein Café der Zukunft

“Beyond the Infinite Two Minutes / Dorosute no hate de bokura” (2020)

© Felix Herzog

Zeitreisen, Zeitfenster, Zeitportale… alles beliebte Themen und Motive der Science Fiction.

Dass Blicke in die Zeit aber nicht unbedingt weit in die Zukunft bzw. zurück in die Vergangenheit reichen müssen, dass wenige Minuten unter Umständen ausreichen, um eine spannende Zeitreise-Geschichte zu erzählen, das hat 2020 der japanische Independent-Film “Beyond the Infinite Two Minutes / Dorosute no hate de bokura” von Junta Yamaguchi gezeigt, der seine Zeitreise nicht nur in einem zeitlich kleinem Rahmen, sondern auch örtlich auf kleinstem Raum beschränkt stattfinden lässt:

Kato, der Betreiber eines kleinen Coffeeshops in Kyoto stellt eines Abends fest, dass er in seiner Wohnung vom Bildschirm seines Computers aus angesprochen wird – und zwar von sich selbst!
…von sich selbst, zwei Minuten in der Zukunft, aus dem Café ein Stockwerk tiefer! Denn die beiden Computer in der Wohnung und im Café scheinen um zwei Minuten zeitversetzt miteinander verbunden zu sein: ein Fenster in Zukunft und Vergangenheit!

Ab da nimmt die Handlung ihren unaufhaltsamen Lauf… schließlich ist die Zukunft ja schon vorbestimmt, oder?

Beyond the infinite Two Minutes (Trailer)
Data seine Links:

Auch sehr wichtig (man sollte vorsichtig sein, wenn man in die Zukunft blickt):
SPOILER-WARNUNG!

Data sein Murmeltier-Krieg

Edge of Tomorrow (Live. Die. Repeat.)
(c) Felix Herzog

…und täglich stirbt das Murmeltier. Und lebt. Und stirbt. Und lebt. Und stirbt. Und lebt. Und stirbt. Bis in alle Ewigkeit…

…oder so lange, bis Tom Cruise die Schnauze voll hat davon, immer wieder zu sterben, eine Möglichkeit findet, die Zeitschleife zu durchbrechen und den Krieg gegen die bösen, bösen Außerirdischen gewinnt – so cool und lässig, wie halt nur Tom Cruise es kann!

Wir sprechen über den 2014er Zeitreise-SciFi-Actionfilm “Edge of Tomorrow”, einigen vielleicht noch besser bekannt unter dem (Unter)titel:

“Live. Die. Repeat”.

Data seine Links:

Tanjas Postkarte (für Podcasts!) aus dem Trinity College in Dublin.

Data sein falscher King Kong

© Felix Herzog

Konnichiwa alle miteinander.

Godzilla war also auch VOR Roland Emmerich schon in New York gewesen… irgendwie.
(© Toho Prod.)

Wie Ihr seht (und hört), halten uns die japanischen Film-Monster, allen voran Godzilla, noch immer fest in ihren grausamen Klauen.

Um den festen Griff ein wenig zu lockern und um irgendwann wieder ins normale Leben und in andere sciencefitktionale Gefilde zurück kehren zu können, haben wir beschlossen, noch den ein oder anderen Kaiju-Streifen mit unserem atomar verseuchten Lieblings-Mutantendrachen zu besprechen.

Den Anfang machen wir mit einem ganz besonderen Mach… äh, Meisterwerk aus der cheesigen, eher Monster-Spaß- als Monster-Horror-orientierten Showa-Ära, den Film mit dem vielversprechenden Titel…

“King Kong – Dämonen aus dem Weltall”

…oder “Godzilla vs. Megalon” aus dem Jahr 1973.

Eingeladen haben wir dazu ein weiteres mal einen Liebhaber schlechter Filme: Lars vom Lauschzwiebel-Podcast.

Data seinem Hörer Julian seine Godzilla-Fotos aus Tokyo:
Godzilla seine Trailer & Videoclips:
Data seine Links:

Data sein japanisches Klößchen

…Godzilla!

(C) Felix Herzog

Schon seit über sechs Jahrzehnten fällt in unregelmäßig-regelmäßigen Abständen eine Naturkatastrophe über das fiktive Japan (und hin und wieder auch über den Rest der Welt… oder zumindest die USA) her, die – anders als die Natur- und Kriegs-Katastrophen in der echten Welt – nicht nur für Angst und Schrecken sorgt, sondern auch ein enormes Unterhaltungs- (und Cheesiness-)Potential hat.

Alternativ-Cover ( (C) Felix Herzog)
Alternativ-Cover ((C) Felix Herzog)

Die Rede ist von einem der wohl bekanntesten Ungeheuer der Filmgeschichte, dem atomar mutierten Riesen-Saurier-Drachen Godzilla (oder im japanischen Original Gojira, wie sein Name in den über 30 Filmen mal entsetzt, mal begeistert ausgerufen wird, sobald der Lava-artige Koloss durch verdächtig seichte Gewässer auf die japanische Küste zuwatet.)

Wir haben die erste Hälfte dieses Jahres zum beträchtlichen Teil unter anderem damit zugebracht, uns mit (mehr oder weniger vielen) alten und neuen Godzilla-Filmen die überflüssige Zeit zu vertreiben, und wollen heute mal darüber reden, was bei uns vom Thema Godzilla nun so hängen geblieben ist, und was uns daran beschäftigt hat.

Als filmischen Schwerpunkt haben wir uns den allerersten Filmauftritt des Monsters ausgesucht:

“Godzilla” von 1954

(…bzw. “Godzilla – King of the Monsters”, wie die für ein amerikanisches Publikum umgemodelte Fassung des Films damals schon hieß.)

Data seine Links: