Nach so viel aktuellem Star Trek in den letzten Monaten tut es gut, wenn plötzlich ein paar Gäste vor der Tür stehen mit einer schönen alten… nein, nicht Flasche Wein, sondern einer alten Star Trek-Episode zum Besprechen: altes Star Trek, das Besuch aus noch älterem Star Trek Zeit bekommt!
Wir reden über die 4. Episode der 6. Season von Star Trek The Next Generation, “Relics”, die im Deutschen den recht typischen Titel “Besuch von der alten Enterprise” trägt, und in der es das TOS-Urgestein James Doohan alias Captain Montgomery Scott in die TNG-Ära und auf die Enterprise-D verschlägt.
Dass Scotty sich da wie ein alter Fish-out-of-water, noch dazu auf dem Trockenen fühlt, an allem und jedem, vor allem seinem Chefingeniers-Kollegen Geordi LaForge aneckt und sich einfach einsam in dieser Zeit fühlt, die so weit weg ist von den alten TOS-Tagen auf der schönen alten Brücke der Enterprise (ohne verdammtes A, B, C oder D!), wäre an sich schon Handlung genug – oder zumindest emotional genug, dass wir mit dem armen, alten Scotty und seiner Flasch voll Grün mitfühlen.
Dass aber nebenbei auch noch so eine kleine, ganz, ganz kleine Nebensächlichkeit wie eine große, graue, hohle Kugel im Weltall herum schwebt, die so gewaltig ist, dass man etliche Fantastilliarden (ich hab es nicht so mit Zahlen!) von bewohnten Planeten hinein stopfen könnte (und die Enterprise, die aber nur wieder raus will!), das könnte man bei all dem emotionalen Alter-Mann-fühlt-sich-überflüssig-Drama schon wiederfast vergessen.
Es plauderten: o.l: Felo, alias Masahiro Kobayashi. (mit dem Comic von Hörerin Katja) o.r:. Gregor, alias Matthew Roberts (alias Tony Curtis!) u.m.: Kai, alias Loius Moreau (von der Erde)
Alles geht einmal zu Ende, und auch die 3. Staffel von “Star Trek Strange New Worlds” hat mit der 10. Episode gerade ihr Finale erreicht.
Wie auch in den Wochen zuvor möchte ich hier noch einmal die frischen Eindrücke schildern, die das Schauen hinterlassen hat, diesmal allerdings nicht alleine, sondern mit Unterstützung: Tanja (die schon zum Staffel-Auftakt mit dabei war) und Frank plaudern darüber, wie sie nicht nur die Episode “Neues Leben und neue Zivilisationen / New Life and New Civilizations”, sondern auch die ganze 3. Staffel erlebt haben. (Kleiner Spoiler: die Meinungen fallen z.T. recht unterschiedlich aus!)
Ach, ja, apropos Spoiler:
SPOILER-WARNUNG! …sowohl für die Episode, als auch für die ganze 3. Staffel (und mögliche Aussichten auf kommende Staffeln und Serien.)
Die 2. Season von Star Trek Strange New Worlds endete mit der Episode “Hegemonie I” in einem packenden Cliffhanger. So was zehrt immer an den Nerven und der Geduld von uns Fans. Und diesmal war die Spannung und Erwartung um die Auflösung all der Probleme und sich anbahnenden Katastrophen, die über die Crew der Enterprise hereinzubrechen drohte, noch um einiges schwerer zu ertragen (zumindest kam mir das so vor) als bei den vielen, vielen anderen Star Trek-Cliffhangern zuvor, die ich auch schon nur zappelnd auf der Sofa-Kante erlebt hatte.
Vor wenigen Tagen dann war es endlich so weit: am 17. Juli 2025 startete die 3. Season, und ich konnte es kaum erwarten, mit kalt werdendem Frühstückskaffee auf besagter Sofakante zu sitzen und gebannt zu verfolgen, wie Captain Pike und seine Mannschaft in der 1. Episode der neuen Staffel, “Hegemonie II”, darum kämpfen mussten, die Welt, eine Beziehung, einen Captain, noch so nebenbei ein paar weitere Leben und ein angeknackstes Ingenieurs-Studenten-Ego zu retten.
…ach, ja: SPOILER-ALARM! (…für alle, denen das noch nicht klar war!) 😉
Das Schlagwort “New Trek” geistert schon lange durch die Trekkie-Welt – zu lange eigentlich, um noch von “new” sprechen zu können:
Seit 2009, als unter der Ägide von J.J. Abrams eine Reihe von Filmen ins Kino kam, die das Franchise rebooten sollten, und vor allem den Beginn einer ganzen Sammlung verschiedener, weiterer, neuer Produktionen auslöste, die seitdem das Bild von Star Trek neu formten und das Fandom… man könnte schon sagen: entzweiten… aber zumindest beschäftigten.
Wir sitzen, umgeben von grünen Sittichen und künstlichen Lens Flares, auf den Kölner Rheinwiesen und unterhalten uns über die Filme “Star Trek“, “Star Trek Into Darkness“ und “Star Trek Beyond“.
Eingehüllt in malerische Lens Flares am Rhein: Die Enterprise. Michael und Felo
“Griff in die Geschichte / City on the Edge of Forever”
…aus der 1. Staffel der Original TV-Serie “Star Trek / Raumschiff Enterprise” von 1967.
Wir wollten mal wissen, was es mit dieser Beliebtheit auf sich hat: Ist das wirklich eine der oder gar die beste Star Trek Folge aller (möglichen) Zeiten, als die sie bei sehr vielen Fans gilt? Ist die Liebesbeziehung zwischen Jim und Edith tatsächlich die beste TV-Romanze aller (möglichen) Zeiten oder wird sie überbewertet? Hatte Edith Keelerwirklich sterben müssen oder war sie das unnötigste Opfer aller (möglichen) Zeiten? Ist die alternative Geschichte, die Dr. McCoy auslöst, wirklich die plausibelste alternative Geschichte aller (möglichen) Zeiten?
Und was soll das eigentlich immer mit diesen möglichen Zeiten?!