Data seine losen Fäden: Singh & Soong

Die Augments

Was gibt’s Neues in Star Trek Kreisen? Die neuen Trailer für Star Trek Prodigy und die 2. Staffel Lower Decks sind raus! Das gibt’s Neues!

Und was gibt’s Altes?

Die losen Fäden gibt es noch, welche die damals (TM) neueste Star Trek Serie, Enterprise, mit den älteren, wenngleich später spielenden Serien und Filmen verknüpfen wollte, und mit denen wir uns im Podcast noch eine Weile beschäftigen wollen.

Nach dem Temporalen Kalten Krieg richten wir unsere Aufmerksamkeit diesmal auf die Augments, die genetisch aufgewerteten Supermenschen, die in den 1990ern die Erde in verheerende Eugenische Kriege gestürzt haben, und deren prominentesten Vertreter, Khan Noonien Singh wir bereits seit der TOS-Episode Der Schlafende Tiger kennen, und die in der 4. Staffel Enterprise einen eigenen Dreiteiler bekommen haben.

Borderland / Cold Station 12 / The Augments

Links:

Data seine losen Fäden: TKK(G)

Der Temporale Kalte Krieg

Als die neue Serie Star Trek Enterprise 2001 ins Fernsehen und ins All aufbrach, fiel den aufmerksamen Zuschauys recht schnell auf, dass die Serie (was für eine Prequel-Serie damals ungeschickt wirkte, uns Kummer gewohnten Trekkys heute allerdings fast normal erscheint) sehr viele Themen und Handlungen anschnitt, die irgendwie wirkten, als ob sie nicht so recht zu den Vorläufer-Serien und -Filmen des Star Trek-Franchises passten – und das, obwohl die Vorläufer doch eigentlich in der Zeit nach dieser neuen Serie spielten. Verhalten und Aussehen verschiedener Alien-Völker beispielsweise, die vorher / später irgendwie anders dargestellt wurden oder große Konflikte und Kriege mit Gegnern, von denen man später / vorher nie wieder hörte, wie der Xindi-Konflikt oder der Temporale (Kalte) Krieg.

Als die Serie nach der 3. Staffel eingestellt werden drohte, nutzten die noch verbliebenen Serien-Macher die letzte Gnadenfrist, die 4. Staffel, um so viele dieser losen Fäden, die sie über die 3 vorigen Staffeln gesponnen hatten, mit dem Rest des Star Trek Universums mit einigen Mehrteilern zu verknüpfen.

Wir wollen uns einige dieser losen Fäden mal genauer anschauen, um heraus zu finden, wie gekonnt diese Verknüpfungen gelungen sind, und fangen mit dem Temporalen Kalten Krieg an, der in der Pilotfolge der Serie eingeführt und in den beiden ersten Folgen der 4. Staffel („Storm Front, part I & II“) zu einem Ende gebracht wurde.

Data seine Links:

Data sein Zweitkontakt

(C) Felix Herzog

Die neue Zeichentrick-Serie Lower Decks hat uns zwar nicht zum ersten mal damit in Kontakt gebracht, aber sie war die erste Star Trek Serie, die einem Konzept, das uns in allen Serien und Filme des Franchises schon oft begegnet war, einen Namen gegeben hat:

Der Zweitkontakt.

Wir fragen uns: Was ist überhaupt ein Zweitkontakt? Was unterscheidet ihn vom Erstkontakt? Gibt es Protokolle dafür, und wie müssen die aussehen? Welche Voraussetzungen muss ein Captain und seine Schifffsbesatzung mitbringen, um einen erfolgreichen Zweitkontakt herzustellen? Oder sind Raumschiffe per se eher ungeeignet zum Zweitkontakt?

Und wenn es einen Erstkontakt und einen Zweitkontakt gibt, gibt es dann auch einen Drittkontakt? Oder vielleicht einen Ersteinhalbkontakt?
Ist das, was die Crew der USS Cerritos uns da in den 10 Folgen der 1. Staffel Lower Decks gezeigt hat, überhaupt ein richtiger Zweitkontakt?

Ist die Sternenflotte vielleicht gar nicht wirklich in der Lage, einen ordentlichen Zweitkontakt herzustellen – zumindest nicht so, dass es nicht immer wieder zu Epigonen, Landrus und schwer bewaffneten Pakleds kommt?

Und wie gehen eigentlich andere Leute mit dem Erst- und Zweitkontakt zu uns Menschen vor?

Thure & Felo bei ihrem zweiten Date…

Wir kommen dabei von Hölzchen zu Kriställchen, nehmen unterwegs Zweitkontakt mit einigen unserer unseren alten Lieblings-Themen auf… wir treffen wieder auf die Raumschiffe der verschiedenen Serien, schauen uns die Uniformen noch einmal an, sinnieren erneut über Ränge und Offiziere, wir erzählen noch mal vom nie stattgefundenen, tatsächlichen Erstkontakt der Vulkanier mit den Menschen, wir berichten von unserem eigenen Erstkontakt mit Lower Decks und unserem aktuellen Zweitkontakt mit Discovery – und verlieren dabei unser Ziel, einen alles in allem eleganten, gut fundierten Zweitkontakt aufs Parkett der Dilpomatie, Bürokratie und Podcastokratie hinzulegen, trotzdem nicht aus den Augen.

Spoilerwarnung:

Auch wenn Lower Decks noch immer nicht in Deutschland erschienen ist, werden wir, dank unseren übermenschlichen, hellseherischen Fähigkeiten, hemmungslos darüber reden, und alles verraten, was wir eigentlich selbst noch nicht wissen können.
Dasselbe gilt natürlich auch für die 3. Staffel von Discovery (als ob das irgendwen ernsthaft stören könnte.)

Data seine Links:

Data seine strange neue Welt

(C) Felix Herzog

Eine Serie, die nicht nur bislang in unserem Podcast etwas unterrepräsentiert war, sondern gefühlt auch ganz generell in der Wahrnehmung des Star Trek Cosmos:

„Star Trek Klassenfahrt“ (auch bekannt als „Star Trek Enterprise“)

…die Serie, die erzählen wollte, wie alles anfing, damals, als das Weltall noch jung war, die Enterprise-Offiziere noch jünger waren (oder auch einfach nur unreifer), und Mama T’Pol als überforderte Klassenlehrerin mit einem Haufen renitenter (und dummerweise bewaffneter) Teenager im All unterwegs war.
Wir wollen etwas von diesem Anfangs-Gefühl des Alles-ganz-Neuen mitnehmen, ein bisschen Aufbruchstimmung schnuppern, Pioniergeist erfahren, Wildwest-Gefühle entwickeln… und schauen uns dazu die 3. Episode der 1. Staffel von Star Trek Enterprise an :

„Strange New World / Geistergeschichten“

Data seine Links:

Data sein Bücherregal (quasi):

„Star Trek – Metamorphose“ von Jean Lorrah

Data seine Captains

(C) Felix Herzog

Der Plan für diese Folge war eigentlich, eine kurze Unterhaltung über die Captains (und Michael Burnham) und ihre Crews zu führen, um damit eine Art Grundlage zu schaffen, wenn wir in Zukunft über Star Trek reden wollen. Eine kurze Unterhaltung. Oder vielleicht auch eine etwas mittellängere.
Am Ende kam dann nach einer Aufnahmezeit von sechs Stunden, abzüglich diverser Pinkel- und Essens-Pausen (und abzüglich Michael Burnham), ungeschnittenes Rohmaterial von annähernd fünf Stunden zusammen.
Auch nach dem Schnitt kann man diese Folge immer noch nicht „kurz“ oder „mittellang“ nennen.

Macht aber nichts, es waren ja auch eine Menge Captains!

Wir reden über ihre Charaktere, Persönlichkeiten, ihre Stärken und Schwächen, ihre Mannschaftsmitglieder, die Gründe für ihr Kommando, ihre Reitkünste, Körpergerüche, Raumschiffe und Raumstationen, stellen valide Theorien zu ihren (sprechenden) Namen auf, und schweifen nur ein ganz klein wenig (und fast immer nur ins StarTrekkige!) ab.

Data seine Links:

Aus Data seinem Bücherregal:

Spocks Welt von Diane Duane

Data seine Podcast-Empfehlungen: