Data seine Subraum-Madeleine

Voyager s6e08 “One Small Step / Ein kleiner Schritt”

© Felix Herzog

Da sind wir gerade glücklich aus dem Subraum entkommen, und schon… vielleicht haben wir die Tür nicht fest genug hinter uns zugemacht, denn diesmal kommt etwas aus dem Subraum heraus zu uns!

Die Voyager begegnet im Delta-Quadranten einer mächtig beeindruckenden (und mächtig gefährlichen) Subraum-Anomalie (die uns besonders appetitanregend an ein bestimmtes französisches Gebäck erinnert), die vor einiger Zeit auch schon mal ganz nahe bei uns vorbei gekommen war und in deren Inneren sich eine Überraschung verbirgt…

Eigentlich hatte Robert Beltran alias Chakotay in dieser Episode glänzen wollen, aber wie üblich in dieser Phase der Serie wurde eine Seven of Nine-Episode daraus, in der der ehemalige Borg-Drone mit einem ganz speziellen Geschichtsunterricht-zum-Anfassen (wieder mal!) etwas über ihr Mensch-Sein beigebracht werden soll.

Data seine Links:

Es plauderten: Felo (l.) und Tanja (r.)

Data sein Monsieur le Docteur

Doctor Who / der 1. Doctor / “The Reign of Terror” (1964)

© Felix Herzog

In unserer Besprechung der einzelnen Inkarnationen des Doctors sind wir mittlerweile am Anfang von Doctor Who angekommen – wenn auch nicht ganz am Anfang:

Am Ende der 1. Staffel verschlug es im August 1964 den 1. Doctor (gespielt von William Hartnell) und seine “TARDIS-Familie”, Enkelin Susan (Carol Ann Ford) und ihre beiden unfreiwilligen Begleiter, ihre Lehrer Ian und Barbara (William Russel und Jaqueline Hill) in die Wirren der Französischen Revolution, genauer gesagt ins Jahr 1794, fünf Jahre nach Ausbruch der Revolution, in das sogenannte Schreckens-Regime unter Robespierre.

…nicht gerade die beste Zeit, wenn man nicht (wörtlich!) den Kopf zu verlieren will!

Trailer (C) BBC

Die Ära des 1. Doctors ist u.a. geprägt von “Historicals”, Zeitreise-Geschichten ohne weiteren Science Fiction-Einfluss, wie z.B. Außerirdische, die versuchen, das historische Geschehen zu beeinflussen, so wie man es aus späteren Epochen von Doctor Who kennt.
In diesen Historicals finden sich die Zeitreisenden aus der TARDIS in einer historischen Epoche der Menschheit wieder und müssen versuchen , ohne Schaden (an sich selbst, nicht an der Zeitlinie wohlgemerkt!) wieder daraus hervor zu gehen.

Der Sechsteiler “The Reign of Terror” von 1964 gehört jedoch nicht nur zu dieser Kategorie an Geschichten, sondern ist auch Teil eines anderen Doctor Who-Phänomens aus den frühen, meist schwarzweißen Tagen der Serie:

Den Missing Episodes.

Wie schon z.B. bei “Tomb of the Cybermen” waren auch hier Episoden von der BBC gelöscht und galten als verschollen. Eine dieser verschollenen Episoden von “The Reign of Terror” konnte Jahre später (in Cypern) wieder entdeckt werden, die Episoden 4 und 5 jedoch wurden erst vor wenigen Jahren neu nachproduziert, in animierter Form, wie das mittlerweile so auch bei etlichen anderen Missing Episodes gehandhabt wurde.
Und wir werfen u.a. auch auf diese neu animierten Teile der Geschichte einen kritischen Blick.

Data seine Links:
Es plauderten (mit und ohne Katzen): Alex, Felo, Sebastian (von o.l. nach u.)

Data seine antiken Androiden

Künstliche Lebewesen in der Antike

© Felix Herzog

Wir alle kennen aus der der Science Fiction: Androiden Roboter, Cyborgs, KI’s… Data, Rachel, Robbie, C3PO, um nur ein paar zu nennen.
Aber gab es das eigentlich auch schon vor der Science Fiction, künstlich zum Leben erweckte Geschöpfe?

Zusammen mit Michael Kleu von Fantastische Antike machen wir einen Abstecher ins Feld der griechischen Mythologie und antiken Geschichte, um dort einen Bick auf die Vorläufer unserer modernen Androiden zu werfen.

Von vollautomatischen Dreibein-Kellnern (von schwitziger Götterhand in der Schmiedewerkstatt hergestellt) bis hin zu künstlich zum Leben erweckten, begehrenswerten Frauen-Statuen (von der Göttin der Liebe zum Leben erweckt… oder von begehrlichen Jünglingen… ähem… begehrt), über tatsächliche Vorläufer von Robotern und frühen Computern – wir stellen fest, dass uns die Antike schon so einiges auf den Gebiet künstlicher Wesen zu bieten hatte, das wir erst deutlich später in der Science Fiction und modernen Fantastik angesiedelt hätten.

Und weil wir gerade so schön dabei sind, beschäftigen wir uns noch mit einem anderen antiken Vorläufer der modernen Sci Fi:

Lukian von Samosata, der möglicherweise als der erste Science Fiction-Autor der Geschichte verstanden werden kann und sich bereits im 2. Jahrhundert v. Chr. fantastische Reisen durchs Weltall, Weltraumschlachten, Außerirdischen-Entführungen und Kolonien auf fernen Planeten ausgedacht und damit sein Publikum unterhalten (oder sich über sie lustig gemacht?) hatte.

Data seine Links:

Data sein Fleck am Kühlergrill der Geschichte

© Felix Herzog

Wir bewegen uns heute auf gut ausgetretenen Pfaden… nicht nur, weil wir einen Planeten besuchen, den wir zusammen mit Captain Kirk und seinen Leuten schon vor ein paar Folgen betreten haben, sondern auch, weil wir uns heute mit einer klassischen Folge beschäftigen, die als eine der besten und beliebtesten in der Geschichte Star Treks gilt:

“Griff in die Geschichte / City on the Edge of Forever”

…aus der 1. Staffel der Original TV-Serie “Star Trek / Raumschiff Enterprise” von 1967.

Wir wollten mal wissen, was es mit dieser Beliebtheit auf sich hat:
Ist das wirklich eine der oder gar die beste Star Trek Folge aller (möglichen) Zeiten, als die sie bei sehr vielen Fans gilt? Ist die Liebesbeziehung zwischen Jim und Edith tatsächlich die beste TV-Romanze aller (möglichen) Zeiten oder wird sie überbewertet? Hatte Edith Keeler wirklich sterben müssen oder war sie das unnötigste Opfer aller (möglichen) Zeiten? Ist die alternative Geschichte, die Dr. McCoy auslöst, wirklich die plausibelste alternative Geschichte aller (möglichen) Zeiten?

Und was soll das eigentlich immer mit diesen möglichen Zeiten?!

Data sein Bücherregal:
Data seine Links: