Data seine drei Gesetze

“I, Robot” (2004) / Isaac Asimovs Roboter-Geschichten

© Felix Herzog

Eine der mich persönlich prägendsten Science Fictions waren und sind die Roboter-Stories von Isaac Asimov, insbesondere die Kurzgeschichten-Sammlung “Ich, der Roboter (I, Robot)”, die ich vor über dreißig Jahren entdeckt hatte und die meine Liebe zur Science Fiction wie kaum ein anderes geschriebenes Werk gefestigt haben.

Als 2004 ein Film mit ebendiesem Titel, “I, Robot” und mit Will Smith in der Hauptrolle in die Kinos kam, war ich sehr neugierig, gespannt und misstrauisch zugleich, denn ich war, nachdem ich über viele Jahre sehr vertraut mit dem Werk von Isaac Asimov war, mehr als skeptisch, ob sich das so einfach in Hollywood-Manier verfilmen lassen könne.

Als ich dann aus dem Kinosaal kam, war ich dementsprechend ziemlich enttäuscht.

Vor kurzem habe ich mir den Film wieder im Streaming angesehen, und meine Reaktion war…

Na, hört selbst.

Ich rede in dieser improvisierten Outdoor-Friedhofs-Solo-Folge mit Hummeln, Bankräubern und Raubtieren (aber ohne Eichhörnchen!) als Ablenkung über den Film, über die Unterschiede zwischen Film und literarischer Vorlage, über Will Smith, der die Katze rettet, über Dr. Susan Calvin (Hashtag: #NotMySusan!), über Isaac Asimovs Roboter-Geschichten und andere seiner Bücher wie die Robot-Krimis und die Foundation-Trilogie, über die berühmten Drei Gesetze der Robotik, über Asimovs Verständnis von Robotern, über den Frankenstein-Komplex, über reaktionäre Roboter-Feindlichkeit, über so alles mögliche, was mir zu Film und Buch einfällt und außerdem alles mögliche, womit ich mich davon ablenken lassen ka… EICHHÖRNCHEN!

Trailer “I, Robot” © 20th Century Fox
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Data sein Monster aus dem Id

Forbidden Planet / Alarm im Weltall (1956)

© Felix Herzog

Wie, wann und wo der Alarm im Weltall ertönt, nachdem der Film, den wir heute besprechen, seinen deutschen Titel bekommen hat, wird wohl ewig eines der ungeklärten Geheimnisse der Filmgeschichte, bzw. der Übersetzer*in bleiben – allen anderen (oder zumindest einigen) Geheimnissen, die der Forbidden Planet in seinen Tiefen hütet, gehen wir heute auf den Grund, wenn wir mit unserer Fliegenden Untertasse (obwohl wir gewarnt wurden!) zur Landung ansetzen.

Im 23. Jahrhundert hat die Menschheit das Weltall erobert, und eine Fliegende Untertasse (nein, nicht gefüllt mit kleinen, grünen Männchen!) ist unterwegs nach Altair IV, um mal nach dem Verbleib des vor 20 Jahren dort verschollenen Forschungs-Raumschiffs Bellerophon zu schauen.

Was sie allerdings stattdessen dort vorfinden, das sprengt ihre Vorstellungskraft, ist es doch so fantastisch, dass es nicht nur den illustrierten Titelblättern alter Science Fiction Magazine entsprungen sein könnte, sondern auch aus der Zeichenfeder eines Disney-Animators und der Schreibfeder William Shakespeares (Annahmen, die nicht ganz zu Unrecht bestehen!)

Trailer Forbidden Planet (© MGM)

Michael, Alex und Felo haben sich (teils zum ersten, teils zum wiederholten mal) den Science Fiction Klassiker Forbidden Planet aus dem Jahr 1956 angesehen, der aus vielen Gründen als einer der großen wegweisenden Filme gilt, die das Science Fiction Genre geprägt haben, und plaudern nun ein wenig darüber.

Gleich zwei Rothemden – das KANN nicht gut gehen!
…auch wenn der Captain seine Strahlenpistole schon im Anschlag hat.

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