Data seine Nachricht von SAM

Starfleet Academy s01e05 “Series Acclimation Mil”

© Felix Herzog

Schon oft haben bei Star Trek in neuen Serien und Filmen Besucher aus früheren Zeiten ihre Aufwartung gemacht. Tatsächlich gehören Besucher von früher so fest zum Star Trek-Kosmos, dass sie fast schon alltäglich geworden sind – gerade im 32. Jahrhundert, und insbesondere bei Starfleet Academy, wo ein nicht unwesentlicher Teil der Besatzung der Serie, bzw. der Akademie, aus Besuchern früherer Jahrhunderte besteht.

Dieser ganz spezielle Besuch aus der Vergangenheit, mit dem wir uns heute beschäftigen wollen, ist trotzdem eine besondere Betrachtung wert, denn es handelt sich dabei um einen (in mehrerer Hinsicht) verschollenen Abgesandten, auf dessen Rückkehr man heute noch wartet…

Der Verbleib von Benjamin Sisko ist eines der Großen, ungelösten Mysterien im Star Trek Cosmos, und wir heften uns an die holografischen Fersen einer ganz bestimmten Kadettin der Starfleet Academy, die sich in ihrem Bestreben, sich besser in einer Welt organischer Mitlebewesen und im Mitstudent*innen einzufinden, in den Kopf gesetzt hat, dieses Rätsel unbedingt zu lösen:

Series Acclimation Mil

…was nicht nur der Name besagter Kadettin (alias “SAM“) ist, die eine von Herzen kommende Nachricht… tja, an wen?? schickt, sondern auch der Titel der 5. Episode der 1. Staffel von Starfleet Academy, über die wir heute reden.

Data seine Links:

Data seine stille Nacht, heilige Nacht

“Nightfall / Einbruch der Nacht” (Roman)

© Felix Herzog

Was wäre wenn…

„Wenn nur einmal in tausend Jahren die Sterne erscheinen, wie würden die Menschen glauben und sie bewundern und für viele Generationen das Andenken an diese Stadt Gottes bewahren!“
(Ralph Waldo Emerson)

Was aber, dachte sich 1941 John W. Campbell, der Herausgeber des Science Fiction Magazins Astounding Science Fiction, was, wenn die Reaktion der Menschen auf so ein Ereignis stattdessen eine ganz andere wäre?

“Nightfall” by Silverberg / Asimov

Er besprach sich mit einem seiner Star-Autoren, und 1941 schrieb Isaac Asimov die Kurzgeschichte “Nightfall / Und Finsternis wird kommen…”, in der er sich eine Welt in einem Sonnensystem mit sechs Sonnen ausdachte, in der es tatsächlich nie Nacht wird – bis auf eine Nacht, oder besser gesagt: eine Sonnenfinsternis alle zweitausend Jahre!
…mit verheerenden Auswirkungen.

Die Kurzgeschichte war eine der erfolgreichsten Asimovs, so dass er sich Jahrzehnte später einen Co-Autor suchte, der in seinem Sinne die Geschichte zu einem Roman ausarbeitete. So erschien 1990 von Robert Silverberg und Isaac Asimov der Roman “Nightfall / Einbruch der Nacht”, der nicht nur (wie schon die Kurzgeschichte) erzählt, wie es überhaupt möglich ist, dass es auf einer Welt mit stetigem Sonnenschein zu einer erschreckend klaren Sternennacht kommen kann, sondern der auch das Drama um einen 3. Akt erweitert: wie es auf dem Planeten Kalgash nach dieser geradezu apokalyptischen Nacht alle 2049 Jahre anschließend weiter geht.

Data seine Gästin:
Data seine Links:
Data seine (schlechten) Verfilmungen:

Data seine utopischen Schlafanzüge und dystopischen Toaster

© Felix Herzog

Star Trek und die Utopie – Battlestar Galactica und die Dystopie

Utopien und Dystopien, das sind Themen-Gebiete (und -Landschaften), in denen wir uns hier im Hals schon des Öfteren fröhlich herumgetrieben haben. Und auch in dieser Besprechung widmen wir uns wieder einmal der so gern gestellten Frage “Ist Star Trek wirklich eine Utopie?”, kombiniert mit der Konter-Frage nach dem (vermeintlich) dystopischen Gegenpart, der hier in Gestalt des 2010er Serien-Remakes von Battlestar Galactica daherkommt.

Spoiler-Warnung:

Wir sprechen nicht nur über Battlestar Galactica (und verraten damit möglicherweise überraschende Wendungen in der Serien-Handlung), sondern auch über die 2. Episode der 2. Staffel Strange New Worlds: “Ad Astra Per Aspera”.

Data seine Links:

Isaac sein Hals

Der Androide Isaac aus “The Orville

© Felix Herzog

Seit dem Serien-Start 2017 scheiden sich die Trekkie-Geister: Ist The Orville nur ein billiger TNG-Abklatsch? Oder ist sie “das andere, bessere Star Trek”?

Wie dem auch sei, nach 9 Episoden in Reihe, in denen wir uns ausschließlich Star Trek gewidmet haben, wird es Zeit, auch mal wieder was anderes zu besprechen. Und damit der Entzug nicht ganz so kalt wird, haben wir uns Data seinen Gegenpart an Bord der Orville zum Thema der heutigen Besprechung genommen, den Kaylonier Isaac, seines Zeichens “gefühlloser” Androide in Reinkultur.

Was macht ihn aus, wie ist seine persönliche Entwicklung, wie seine soziale Interaktion mit seinen biologischen Crew-Mitglieder*innen? Ist er wirklich so ohne Emotionen, wie er selbst behauptet oder ist er zu einer anderen Art emotionalen Ausdrucks durchaus fähig? Und was unterscheidet ihn von seinem Gegenpart an Bord der Enterprise (und vergleichbaren anderen Außenseitern)?

Data seine Links:

Data seine Beziehungskisten

Zwischenmenschliche Beziehungen in Star Trek
© Felix Herzog

Liebesbeziehungen, Romanzen, Freundschaften, Familienbanden, Bromances… wir werfen einen Blick darauf, wie die verschiedenen Star Trek Serien und Filme zwischenmenschliche Beziehungen dargestellt haben: Wo wurden die besten, interessantesten, plausibelsten Beziehungen eingegangen, aufgebaut, dargestellt, erzählt – und wo die weniger überzeugenden?

(Mit einem kleinen Schlenker ins quasi-Trekkige: wir vergleichen Datas erste Liebe mit dem entsprechenden Äquivalent auf der Orville.)

Und weil wir bei diesem Thema auch ein bisschen meta sind, sitzen heute nicht nur zwei Freunde vor den Mikros, sondern noch eine dritte Podcasterin, mit der auch die familiäre Beziehung im Podcast vertreten ist:
Claudia, Felix’ Schwester (und damit ein Viertel des ehemaligen Herzog’schen Familien-StarTrek-Fan-Clubs), hat nicht nur das Thema der heutigen Folge vorgeschlagen, sondern gibt in dieser Folge auch ihr Podcast-Debut.

Data seine Links:

Data sein Data

Ein krankhaft ehrlicher Pinocchio

(C) Felix Herzog

Wenn man schon einen Podcast nach einer ganz bestimmten Figur benennt, wäre es eigentlich auch angebracht, irgendwann mal eine Folge über ebendiese Figur aufzunehmen.
Zumindest, wenn man einen Podcast mit Struktur, Plan und Konzept macht.

Also reden wir heute endlich mal eine Folge lang ausschließlich* über Lieutenant Commander Data (auch ohne dass wir ein Podcast mit Struktur, Planung und Konzept sind.)

(* was für eine schamlose Lüge!)

Datas Motivation, Gefühle, Regungen, seine krankhafte Ehrlichkeit, sein Status als Person, seine Karriere, seine Kreativität, das Sicherheitsrisiko, das er für Schiff und Besatzung darstellt, seine Liebesbeziehungen, seine Familie, sein Quartier – das alles und so einiges mehr (und einiges andere weniger, das wir vergessen haben) beschäftigen uns heute in dieser Folge.

Data sein Bücherregal:

“Im Schatten des Neumonds” von Phillipe Adamov & Patrick Cothias

(Den Verlag comicplus+ gibt es – entgegen unserer Annahme – übrigens nach wie vor. Und die Comic-Reihe hat insgesamt nicht 8, sondern 10 Bände.)

Data seine Links: