Die neueste Inkarnation von Doctor Who wartet zur Zeit gerade hinter den Kulissen von Disney+ auf seinen*ihren*deren Auftritt, wir nutzen in der Zwischenzeit noch mal schnell unsere ganz persönliche Zeitreise-Technologie (auch genannt: DVD-Player!), um einen Ausflug in die Vergangenheit zu machen – und zwar ins Jahr 1967, ins 5. Jahr der BBC-Serie, als Patrick Troughton den 2. Doctor spielte und eines der in Fan-Kreisen berühmteren Abenteuer erlebte, ein Abenteuer, das lange Zeit als verschollen galt, erst 1991 wieder entdeckt werden konnte, und damit einiges gemeinsam hat mit dem titelgebenden verschütteten Grabmal (bzw. einem weitaus illustreren Grabmal, das hier Pate für die Geschichte stand):
“Das Grab der Cybermen / The Tomb of the Cybermen”
…mit einer Nacht, die zumindest für die Besatzung der USS Voyager viel zu still ist, wollen wir heute beschäftigen, wenn wir uns über ein sehr dunkles Kapitel von Star Trek unterhalten:
“Nacht / Night”, die 1. Episode der 5. Staffel von Star Trek Voyager.
Hörspiele kommen bei uns im Hals immer etwas zu kurz…
Deshalb (und aus anderen Gründen) gibt es heute eine kleine Solo-Plauderei über eine leicht sonderbare Hörspiel-Reihe, eine Kindheits-Erinnerung an eine Weltraumfahrt von der Erde (über die Alpen!) bis hin zum Alpha Centauri:
Aufsässige Androiden, rebellische Roboter oder andere künstliche Lebensformen, die sich, ganz nach dem Frankenstein-Motiv, gegen ihre Schöpfer auflehnen, gibt es in der Science Fiction zu Hauf – und auch in diesem Podcast sind sie ein beliebtes Thema, dem wir uns schon mehrfach gewidmet haben.
Diesmal sind es die bis dahin harmlosen Sex- und Gewalt-Spielzeuge aus dem DELOS-Vergnügungspark, die plötzlich Amok laufen und sich eifrig daran machen, die Menschen entweder abzuschlachten oder sie einfach ganz zu ersetzen, denen wir unsere Aufmerksamkeit widmen.
Wir haben uns die Filme Westworld von 1973 und dessen Fortsetzung von 1976 Futureworld angesehen (und streifen thematisch auch ein wenig an der Serien-Neuverfilmung Westworld von 2016 entlang – seid also hiermit Spoiler-gewarnt!)
Zeitreisen sind ein beliebtes Motiv in Star Trek, und noch beliebter (vor allem bei den Produzenten!) sind Zeitreisen, bei denen die Helden aus der teuren Zukunft zurück in unsere preiswerte, zeitgenössische Gegenwart reisen.
Seit der TOS-Episode “Tomorrow is Yesterday”, in der es KirksEnterprise auf die Erde der 1960er Jahre verschlagen hat, ist dies noch mehrfach geschehen, und wir haben uns aus der Liste an Geschichten, die in der Zeit spielen, in denen die jeweilige Serie (oder Film) produziert wurden, eine Doppel-Episode zur Besprechung ausgesucht, in der Captain Janeway und die Besatzung der USS Voyager auf der Erde in den 1990ern stranden:
“Future’s End / Vor dem Ende der Zukunft”
Data seine Links:
Verschwommenes Zeitzeugnis: Der hellblaue Familien-VW-Bus (hinten) des Podcasters (v.r. im Bild)
Das Leben kann mitunter ernst genug sein, da tut es ab und an ganz gut, wenn wenigstens im Fernsehen die Probleme nicht ganz so biererst, schwer und bedrückend sind. Eine gesunde Portion leichtlebiger Eskapismus kann manchmal Wunder im stressigen Alltag tun! Und kaum eine Star Trek Geschichte in den frühen Neunzigern konnte (und kann heute immer noch) einen besser mit dieser Sorte Leichtigkeit versorgen als die 12. Episode der 2. Staffel von Raumschiff Enterprise – das nächste Jahrhundert:
“Hotel Royale”
Diese Episode aus der frühen Zeit der Serie genießt unter Fans einen zweifelhaften Ruf: Für einige ist sie ein guilty peasure, vielen gilt sie als eine der albernsten Star Trek Folgen ever, aber für manche stellt sie auch eine der faszinierenden Star Trek Geschichten mit einem großen, ungelösten Geheimnis dar.
Mit unserem PodGast Kai reden wir über diese klassische Star Trek-Episode und stellen fest, dass das Abenteuer hinter der antiken Drehtür mehr zu bieten hat als man auf den ersten Blick vermuten könnte.
Nach dem 13. Doctor kommt der… 10. Doctor? nein, eigentlich der 14., und auch gleich der 15., und außerdem beide zusammen und wie oder was und wieso und überhaupt…
Timey-wimey, wibbley-wobbley, Doctor Who ist (schon) wieder da! …und wir reden heute über die Jubiläums-Specials, die uns Ende 2023 auf Disney+ die Rückkehr von David Tennant als Der Doctor und Cathrine Tate als Donna Noble gebracht haben, in drei einstündigen Episoden:
Während aktuell schon der 14. Doctor seine Jubiläums-Auftritte in der BBC (bei uns auf Disney+ und in der Nabel-Show) absolviert, versuche ich eine Lücke zu schließen: die Lücke zwischen der Zeit, in der Jodie Whittaker die Titel-Rolle als erster weiblicher Doctor eingenommen hat, also der 11. Staffel, an deren Ende ich das Interesse an der Serie verloren habe und dem Übergang zum nächsten, dem 14. Doctor (alt-neu besetzt mit David Tennant.)
Das Ergebnis ist leider alles andere als begeistert…
Bedrohliche künstliche Intelligenzen, eigenwillige Roboter, aufsässige Androiden, mechanische Sklaven, die sich gegen ihre Schöpfer auflehnen – die Science Fiction ist voll davon. Zwar nicht die erste, aber eine der Vorreiterinnen dieser Gattung aufmüpfiger künstlicher Wesen ist Maria, auch bekannt als Die Menschmaschine,aus einem der großen filmischen Frühwerke der Science Fiction:
Jahrzehntelang konnte man Metropolis nur in stark gekürzten Fassungen sehen, seit einigen Jahren jedoch ist es möglich, Fritz Langs Meisterwerk aus dem Jahr 1927 in annähernd ursprünglicher Fassung restauriert anzuschauen.
Wir haben das getan und unterhalten uns nun über eine dramatische Geschichte von utopischen Dystopien, Liebe und Klassenkämpfen, mit Bibel-Motiven, atemberaubenden Film-Bildern, wegweisender Retro-Futuristik, großer Musik, menschenunwürdigen Massenszenen…
…ein Film, der nicht nur (zu Recht?) als einer der schlechtesten Filme aller Zeiten gilt, mit auf jeden Fall einem der seltsamsten Alien-Eroberer aller Zeiten, sondern auch ein Film, mit dem wir heute einen langen, roten Faden fortspinnen, der seinen Anfang und Verlauf vor einiger Zeit wie folgt nahm:
Das Jahr 2015 liegt nun wirklich schon längere Zeit zurück – und wir haben immer noch keine Hover-Boards?! Was ist da eigentlich schief gelaufen? Wir gehen mal zurück in die Zukunft (oder genauer gesagt, in eine Vergangenheit, in der unsere Vergangenheit noch die Zukunft war), und gehen der Frage mal auf den Grund.
…dieser Frage und noch vieler anderer Fan-Theorien rum um die Zurück in die Zukunft-Trilogie aus den Jahren 1985, 1989 und 1990.
Um eine zahnarztbedingte Spätsommer-Pause zu überbrücken, wiederverwerten wir im September noch schnell eine Sumpf-Folge von neulich, die thematisch ohnehin gut in Den Hals passt und die vielleicht die ein oder anderen unserer Zuhörys noch nicht gehört haben…
“Der Schlächter von J’Gal / Under the Cloak of War”
Ein Sonderbotschafter kommt an Bord der Enterprise und triggert aufs heftigste die Veteranen des Klingonischen Krieges, allen voran den Chefarzt Dr. Joseph M’Benga und die Oberschwester Christine Chapel, die aus dem Krieg noch so einiges an unaufgearbeiteten Traumata mit sich schleppen und nicht zuletzt mit ebendiesem ganz speziellen Botschafter noch ein klingonisches Hühnchen zu rupfen haben.
Das Schlagwort “New Trek” geistert schon lange durch die Trekkie-Welt – zu lange eigentlich, um noch von “new” sprechen zu können:
Seit 2009, als unter der Ägide von J.J. Abrams eine Reihe von Filmen ins Kino kam, die das Franchise rebooten sollten, und vor allem den Beginn einer ganzen Sammlung verschiedener, weiterer, neuer Produktionen auslöste, die seitdem das Bild von Star Trek neu formten und das Fandom… man könnte schon sagen: entzweiten… aber zumindest beschäftigten.
Wir sitzen, umgeben von grünen Sittichen und künstlichen Lens Flares, auf den Kölner Rheinwiesen und unterhalten uns über die Filme “Star Trek“, “Star Trek Into Darkness“ und “Star Trek Beyond“.
Eingehüllt in malerische Lens Flares am Rhein: Die Enterprise. Michael und Felo
Gastauftritte aus anderen Star Trek-Serien sind keine Seltenheit im Franchise, nahezu jede Serie seit Star Trek The Next Generation hatte mehrere solcher Besucher.
Auch die Zeichentrick-Serie Lower Decks bildet da keine Ausnahme. Wenn überhaupt ist es eher so, dass (in gezeichneter Form) noch deutlich mehr Gaststars an Bord der USS Cerritos auftauchen als auf anderen Schiffen.
Dass umgekehrt die Zeichentrick-Helden auch anderen, nicht gezeichneten Serien einen Besuch abstatten können, klingt zwar erst mal eigenartig, ist aber nicht unmöglich – wie die Episode “Those old Scientists / Tierisch olle Sternenreisende” aus der 2. Staffel der Serie Strange New Worlds erst kürzlich gezeigt hat, in der es die Ensigns Boimler und Mariner vom 24. ins 23. Jahrhundert, auf die USS Enterprise unter dem Kommando von Captain Pike, verschlägt.
Nicht nur verschiedene Epochen des Star Trek-Universums kreuzen hier die Wege, auch Zeichentrick und Real-Film vermischen sich fröhlich.
Ein letztes mal noch stülpen wir uns die Affenköpfe über… die alten Affenköpfe, wohlgemerkt! Denn bevor wir in dieser Reihe zu den Affen-Remakes und -Reboots kommen, werfen wir noch einen Blick auf die kurzlebigen TV-Ableger der Original Kino-Reihe, die Fernseh-Serie “Planet of the Apes” und die Zeichentrick-Serie “Return to the Planet of the Apes” aus den Jahren 1974 und 1975.
Planet of the Apes – TV Intro – NBC
Return to the Planet of the Apes – Intro & Outro – NBC
Ein Thema, das wir in unserer Besprechung zur 3. Staffel PICARD fast ganz ausgelassen hatten (nicht gänzlich absichtlich!), war die Beziehung zwischen Ross & Rachel (alias Jean-Luc&Beverly.)
Was aus dieser Beziehung später noch alles wurde – heute wissen wir es, wie aber sah das vor drei Jahrzehnten aus?
Wir werfen einen Blick auf dieses Paar zu TNG-Zeiten, indem wir uns die Episode “Kontakte / Attached” anschauen – und außerdem noch nachholen, was wir bei der Staffel-Besprechung ausgelassen hatten: die weiteren Ent- und Ver-wicklungen der Picard’schen und Crucher’schen On-Off-Verbindung mit (allen?) ihren Konsequenzen.
Star Trek und die Utopie – Battlestar Galactica und die Dystopie
Utopien und Dystopien, das sind Themen-Gebiete (und -Landschaften), in denen wir uns hier im Hals schon des Öfteren fröhlich herumgetrieben haben. Und auch in dieser Besprechung widmen wir uns wieder einmal der so gern gestellten Frage “Ist Star Trek wirklich eine Utopie?”, kombiniert mit der Konter-Frage nach dem (vermeintlich) dystopischen Gegenpart, der hier in Gestalt des 2010er Serien-Remakes von Battlestar Galactica daherkommt.
Spoiler-Warnung:
Wir sprechen nicht nur über Battlestar Galactica (und verraten damit möglicherweise überraschende Wendungen in der Serien-Handlung), sondern auch über die 2. Episode der 2. Staffel Strange New Worlds: “Ad Astra Per Aspera”.
Zum 5. mal begeben wir uns wieder in Die Verbotene Zone (nach fast einem Jahr Pause), diesmal zu dritt, und sprechen über den letzten Teil der originalen “Planet der Affen”-Kino-Filmreihe, “Die Schlacht um den Planet der Affen” aus dem Jahr 1973.
Michael hat sich zu Tobi und Felo gesellt, außerdem viel Wind, etliche Halsband-Sittiche, aber weder Schafe noch (echte) Affen, denn wir sitzen wieder bei schönem Wetter draußen am Rhein.
Neben Caesar und seinem historischen Vorbild, verwirrenden Zeitabläufen, Spekulationen über Affen-Evolution und unserem Eindruck der großen finalen Schlacht werfen wir außerdem auch noch mal einen kurzen Blick zurück auf die Vorgänger-Filme, ziehen ein (vorläufiges?) Resümee über die alte Kinofilme, und werfen einen vorsichtigen Blick in die Zukunft.
Die FedCon steigt gerade wieder, und alle Trekkies tummeln sich gerade fröhlich im Maritim…
Alle? Nein, ein kleines Dorf… äh, zwei einsame daheimgebliebene Podcaster sind noch übrig, die für eventuell andere daheimgebliebene Trekkies (oder von der FedCon zurückkehrende), wie schon im letzten Jahr wieder eine Star Trek Folge aufnehmen: der gute Gregor und Felo.
AlsAufhönger für die TOS-Episode, die wir uns für diese verzweifelte Selbsthilfe-Aufnahme ausgesucht haben, hätte ein Preview-Clip auf die nächste Staffel Strange New Worlds dienen können (Ihr sehr ihn hier im Tweet von Rebecca Romijn):
Diese wunderschönen Gala-Uniformen sahen wir Trekkies (wenn wir sie gesehen haben) das erste mal in einer anderen Gerichtsverhandlung als der von Commander Una, nämlich einem Prozess wegen Tötung (fahrlässig oder unter Vorsatz), dem sich in der 1. Staffel von Raumschiff Enterprise niemand anderes als Captain Kirk stellen musste, in:
“Kirk unter Anklage / Court Martial”
…eine aus vielerlei Gründen bemerkenswerte Episode (denn sonst würden wir ja auch nicht drüber reden, oder?), mit so vielen Ungereimtheiten, Besonderheiten und Skurrilitäten auf einem Haufen, die uns in diesem alten Stück Star Trek das Runzeln auf die Stirn treiben, dass wir hoffen, damit gegen das doch bestimmt viiiiiiiiiiel langweiligere Programm auf dieser anderen Konkurrenz-Veranstaltung anstinken zu können.
Seit dem Serien-Start 2017 scheiden sich die Trekkie-Geister: Ist The Orville nur ein billiger TNG-Abklatsch? Oder ist sie “das andere, bessere Star Trek”?
Wie dem auch sei, nach 9 Episoden in Reihe, in denen wir uns ausschließlich Star Trek gewidmet haben, wird es Zeit, auch mal wieder was anderes zu besprechen. Und damit der Entzug nicht ganz so kalt wird, haben wir uns Dataseinen Gegenpart an Bord der Orville zum Thema der heutigen Besprechung genommen, den Kaylonier Isaac, seines Zeichens “gefühlloser” Androide in Reinkultur.
Was macht ihn aus, wie ist seine persönliche Entwicklung, wie seine soziale Interaktion mit seinen biologischen Crew-Mitglieder*innen? Ist er wirklich so ohne Emotionen, wie er selbst behauptet oder ist er zu einer anderen Art emotionalen Ausdrucks durchaus fähig? Und was unterscheidet ihn von seinem Gegenpart an Bord der Enterprise (und vergleichbaren anderen Außenseitern)?