Mary Shelley’s “Frankenstein” gilt als der erste frühe Science Fiction Roman, und auch hier im Hals haben wir uns vor gar nicht langer Zeit schon damit beschäftigt – und noch jemand hat sich dem Stoff, aus dem diese ganz speziellen Alpträume gemacht sind, seine Zeit gewidmet: Nachdem er mit einer kleinen Holzpuppe schon mal recht nah an der Frankenstein-Thematik dran war, hat Filmemacher Guillermo del Toro eine Neuverfilmung des Klassikers der Horror-Literatur abgeliefert, die mich persönlich sehr gefesselt hat.
Und daher, in einer spontanen Solo-Folge, mein schneller (und ich fürchte auch ein wenig konfuser) Ersteindruck zu Guillermo del Toro’s “Frankenstein” – ganz frisch erschienen auf Netflix, und von daher:
Mary Shelleys 1818 erschienener Roman Frankenstein oder Der moderne Prometheus gilt u.a. als die allererste Science Fiction Geschichte. Die Verfilmung Frankenstein von 1931 gab dem SciFi-Horror-Genre sein wohl berühmtestes Film-Monster, in Gestalt von Boris Karloff, der unter der ikonischen Maske das titelgebende(?) Monster verkörperte…
…oder ist das Monster am Ende gar nicht das Monster, und Frankenstein gar nicht Frankenstein?!Hmmmm…
Wir folgen einem roten Faden, der sich seit Jahren zwischen Dem Sumpf und Data seinem Hals hin und her spinnt, der uns zuletzt in die Geisterwelt Captain Blackbeards geführt hat und der uns über Blackbeards Urenkelin, gespielt von Elsa Lanchester, zu der Schöpfung künstlichen Lebens, den Urahnen aller Androiden, also zu den Filmen Frankenstein (1931) und Frankensteins Braut (1935) bringt.
Die neueste Inkarnation von Doctor Who wartet zur Zeit gerade hinter den Kulissen von Disney+ auf seinen*ihren*deren Auftritt, wir nutzen in der Zwischenzeit noch mal schnell unsere ganz persönliche Zeitreise-Technologie (auch genannt: DVD-Player!), um einen Ausflug in die Vergangenheit zu machen – und zwar ins Jahr 1967, ins 5. Jahr der BBC-Serie, als Patrick Troughton den 2. Doctor spielte und eines der in Fan-Kreisen berühmteren Abenteuer erlebte, ein Abenteuer, das lange Zeit als verschollen galt, erst 1991 wieder entdeckt werden konnte, und damit einiges gemeinsam hat mit dem titelgebenden verschütteten Grabmal (bzw. einem weitaus illustreren Grabmal, das hier Pate für die Geschichte stand):
“Das Grab der Cybermen / The Tomb of the Cybermen”
Wenn man sämtliche Doctoren aus der britischen Sci-Fi-Serie Doctor Who durchhecheln möchte, hat man – schon dank der Langlebigkeit der Serie – einiges vor sich. Dass die meisten Doctoren einem auch noch eine recht große Anzahl an exemplarischen Geschichten bieten, macht die Entscheidung, anhand welcher Episode man welche(n) Doctor besprechen möchte, nicht eben leichter.
Der 11. Doctor, gespielt von Matt Smith, bildet da keine Ausnahme. Im Gegenteil…
Wir haben uns (aus Gründen) für die Folge “The God Complex / Götterspeise” aus der 6. bzw. (je nach Zählung!) 32. Staffel von Doctor Who, aus dem Jahr 2011, entschieden.
Auf der FedCon tummeln sich gewöhnlich nicht nur die ganz Großen & Kleinen aus Star Trek, sondern gerne auch Vertreter anderer Franchises.
Einer von denen interessiert uns für diese Folge ganz besonders: Christopher Eccleston, der 2005 in der wiederbelebten britischen SciFi-Serie Doctor Who die Hauptfigur, den (9.) Doctor gespielt hat.
Tanja und Alex waren nicht nur auf der FedCon, sondern auf dem Eccleston-Panel, und können uns heute erzählen, wie ihr Eindruck von diesem ansonsten eher als öffentlichkeitsscheu bekannten Menschen war.
Cristopher Eccleston auf der FedCon 2022Cristopher Eccleston auf der FedCon 2022
Eine Episode, die ihm wohl als besonders positiv in Erinnerung geblieben war, ist die Doppelfolge “The empty Child / The Doctor dances” aus der Feder des späteren Showrunners Steven Moffat, eine Folge in der auch John Barrowman (ebenfalls Stargast der FedCon) sein Debut als Captain Jack Harkness hatte.
Also haben wir uns diese Folge auch mal wieder angeschaut. Und uns mal so dabei unsere Gedanken gemacht, was dieser Doctor eigentlich so für einer ist… ein Kriegsheimkehrer, ein Überlebender, ein Clown, ein Typ aus der Arbeiterschicht, ein Tänzer…?
Und wie es bei einer Zeitreise-Serie nicht ausbleiben kann, schweifen wir vom 9. Doctor zu seinen Vorgängern und Nachfolgern ab und reisen vom Jahr 2005 (bzw. 1941) aus etliche Jahrzehnte zurück in die Vergangenheit der Serie… und in die Zukunft (bzw. die heutige Gegenwart.)
Data seine Links:
…am Start mit und ohne Sockenpuppen: Tanja, Alex, Felo
Wir beschäftigen uns diesmal mit umtriebigen, rührigen, singenden (na, ja… nicht wirklich singenden, außer in Space Balls) Aliens…
Ähem… Wir reden über Alien.
…auch bekannt als Der Xenomorph, der seinen ersten Auftritt 1979 in Ridley Scott’s “ALIEN” hatte und seitdem fröhlich durch die Welten der Science Fiction und Pop-Kultur vagabundiert, mal allein, mal mit der ganzen Familie, mal in Begleitung seiner Mutter.
Und weil wir die Podcaster sind, “die am Anfang der Folge ‘n Teller hinfallen lassen, und dann kucken sie sich die vielen, bunten Scherben an, die entstanden sind“ (Trek am Dienstag), dürft Ihr auch diesmal wieder keine stringente Struktur von uns erwarten.
Ihr dürft Gesang erwarten. Ihr dürft eine Folge mit Überlänge erwarten. Ihr dürft Erinnerungen an unsere frühen Alien-Begegnungen erwarten. Ihr dürft entzaubernde Einblicke in die Künstler-Seele und von Hans-Rüdi Giger und sein ehemaliges WeeCee erwarten. Ihr dürft Missverständnisse erwarten. Ihr dürft Alien-Theorien über Schweizer und Rundelshäuser erwarten. Ihr könnt Erich von Däniken erwarten. Ihr dürft Gespräche über Klischee-Rollen erwarten. Ihr dürft Betrachtungen über Nickvögel, Schwerkraft, Austern und Vaginas erwarten. Ihr dürft Androiden mit Bandnudeln und Carbonara erwarten. Ihr dürft Anekdoten vom Set erwarten. Ihr dürft Pinkelpausen erwarten. Ihr dürft biologische Referate über Xenomorphe und Parasiten erwarten. Ihr dürft sogar Inhaltsangaben (einer ganz bestimmten Art) erwarten…
Aber Ihr dürft definitiv keine ernstzunehmende Struktur erwarten.
Die Alien-Filme, die wir uns für die Folge zur Brust (Hö Hö!) genommen haben: