Kinder wie die Zeit vergeht… kaum, dass wir endlich dazu kommen, die 8. Episode der 1. Staffel von Star Trek Prodigy zu besprechen – und schon steht der Warpkernbruch unmittelbar bevor und die Episode droht samt der ganzen 1. Staffel aus dem Stream zu verschwinden!
In “Time Amok / Zeitphasen” wird die noch junge, zusammen gewürfelte Crew der Protostar auf eine ganz besondere Zeitreise geschickt, an deren Ende sich zeigen muss, ob sie tatsächlich als Crew zusammen arbeiten und das Schiff retten können oder ob sie – alle für sich, jede:r in deren eigener Zeitphase gefangen – mit dem Schiff untergehen.
Außerdem begeben wir uns auch selbst noch auf eine ganz eigene, musikalische und sehr emotionale Zeitreise: wir reisen durch die Intros und Titelmusiken der vielen StarTrek-Serien, von der Ur-Serie 1966 bis ins Jahr 2022. Jede dieser Titelmelodien hat damals wie heute Dinge mit uns gemacht, Emotionen ausgelöst, Ereignisse begleitet… und wir wollen heute mal betrachten, ob auch wir eine Entwicklung durch die zeit mitgemacht haben, ähnlich, wie es die Crew der Protostar geschafft hat.
Hinweis: Da wir in unserem eigenen Feed aus Zitate-rechtlichen Gründen von Musikstücken nur immer jeweils 15 Sekunden einspielen können, möchten wir Euch die Mediathek von NRWision empfehlen. Dort ist diese Folge zweigeteilt erschienen (in die Prodigy-Besprechung und in die Titelmelodien-Zeitreise unterteilt)- aber was viel wichtiger ist: Dort könnt Ihr alle Titelmelodien in voller Länge hören, bevor wir sie besprechen! (Den Teil der Folge mit der musikalischen Zeitreise findet Ihr HIER.)
…mit einer Nacht, die zumindest für die Besatzung der USS Voyager viel zu still ist, wollen wir heute beschäftigen, wenn wir uns über ein sehr dunkles Kapitel von Star Trek unterhalten:
“Nacht / Night”, die 1. Episode der 5. Staffel von Star Trek Voyager.
Zeitreisen sind ein beliebtes Motiv in Star Trek, und noch beliebter (vor allem bei den Produzenten!) sind Zeitreisen, bei denen die Helden aus der teuren Zukunft zurück in unsere preiswerte, zeitgenössische Gegenwart reisen.
Seit der TOS-Episode “Tomorrow is Yesterday”, in der es KirksEnterprise auf die Erde der 1960er Jahre verschlagen hat, ist dies noch mehrfach geschehen, und wir haben uns aus der Liste an Geschichten, die in der Zeit spielen, in denen die jeweilige Serie (oder Film) produziert wurden, eine Doppel-Episode zur Besprechung ausgesucht, in der Captain Janeway und die Besatzung der USS Voyager auf der Erde in den 1990ern stranden:
“Future’s End / Vor dem Ende der Zukunft”
Data seine Links:
Verschwommenes Zeitzeugnis: Der hellblaue Familien-VW-Bus (hinten) des Podcasters (v.r. im Bild)
Eine Gruppe Teenager, die ein Sternenflotten-Raumschiff stehlen, um sich damit zur Föderation durchzuschlagen – eine erst mal eher ungewöhniche Prämisse für eine Star Trek Serie.
Wir sprechen darüber, ob und wie es Prodigy schafft, aus dieser Grund-Idee nicht nur eine Serie zu erschaffen, die ein junges Publikum für Star Trek interessant machen könnte, sondern auch alte Star Trek Hasen wie uns an der Stange halten kann.
Braucht man eigentlich noch ein Thema, wenn man über Star Trek reden will, oder ist Star Trek selber schon Thema genug?
Finden wir’s raus. Wir haben für diese StarTrek-Überraschungs-Folge eigentlich kein Thema, über das wir reden könnten – reden aber trotzdem darüber.
Kokos-Kekse!
Thure und Felo haben sich zu einem faulen Plauder-Stündchen zusammen gefunden, bei dem es einfach mal nur und in erster Linie um Star Trek geht… oder gehen sollte. Aber wir wären wohl nicht wir, wenn wir nicht gleich von Anfang an wild in verschiedene Richtungen abschweifen – so sehr, dass wir zwischenzeitlich schon den Verdacht haben, im falschen Podcast gelandet zu sein.
Es geht neben alten Computerspielen, viktorianischen Zweideutigkeiten und Leslie Nielsen in einer untypischen Rolle um trekkige Themen wie Klingonen-Rost, Eltern, Utopien (wieder mal!), kulturellen Verfall in der Zukunft der Menschheit, die verschiedenen Flotten der Föderation, billige Aliens, alternativen Realitäten (in denen Sulu auch Captain wird), hemdsärmeligen Elite-Menschen und O’Briens echten Hemdsärmeln.
Eine Serie aus dem Star Trek Franchise, die bei uns bislang eher stiefmütterlich wegkam, soll heute auch endlich mal etwas Aufmerksamkeit bekommen: nur weil sie weit ab vom Schuss im Delta Quadranten herum gondelt, muss das ja nicht bedeuten, dass die USS Voyager bei uns bis in alle Zeit links liegen gelassen werden soll!
In der Folge “Dame, Doktor, As, Spion / Tinker, Tenor, Doctor, Spy” (Staffel 6, Episode 4) lernt das Medizinische Notfall-Hologramm Tag zu träumen – und wir sind so voyeuristisch und haben dem Holo-Doc dabei zugeschaut. …wir, Captain Janeway, ein paar bürokratische Piraten und eigentlich so ziemlich jeder an Bord der Voyager, dem etwas der Sinn für Abstand und Diskretion abgeht.
Wir haben auf mehrfachen Wunsch die Mammut-Folge “Data seine Schurken” in 3 Blöcke aufgeteilt, zur leichteren Verdauung.
Der 2. Teil befasst sich mit zwei Schurken, die erstmals als Gegenspieler zu Captain Picard aufgetreten sind, die er sich dann aber später mit Riker, Sisko und Janeway teilen musste: Q und die Borg-Queen.
Die Folge in gesamter, ungeschnittener über-5-Stunden-Länge (incl. Buchvorstellung und Hörer-Feedback) findet Ihr hier – ebenso wie eine komplette Link-Liste.
Der Plan für diese Folge war eigentlich, eine kurze Unterhaltung über die Captains (und Michael Burnham) und ihre Crews zu führen, um damit eine Art Grundlage zu schaffen, wenn wir in Zukunft über Star Trek reden wollen. Eine kurze Unterhaltung. Oder vielleicht auch eine etwas mittellängere. Am Ende kam dann nach einer Aufnahmezeit von sechs Stunden, abzüglich diverser Pinkel- und Essens-Pausen (und abzüglich Michael Burnham), ungeschnittenes Rohmaterial von annähernd fünf Stunden zusammen. Auch nach dem Schnitt kann man diese Folge immer noch nicht “kurz” oder “mittellang” nennen.
Macht aber nichts, es waren ja auch eine Menge Captains!
Wir reden über ihre Charaktere, Persönlichkeiten, ihre Stärken und Schwächen, ihre Mannschaftsmitglieder, die Gründe für ihr Kommando, ihre Reitkünste, Körpergerüche, Raumschiffe und Raumstationen, stellen valide Theorien zu ihren (sprechenden) Namen auf, und schweifen nur ein ganz klein wenig (und fast immer nur ins StarTrekkige!) ab.