Data seine fiese, grüne Mutter aus dem Weltall

Little Shop of Horrors (1986)

© Felix Herzog

Invasionen aus dem Weltall gibt es viele – aber selten waren sie musikalisch so mitreißend und der Invasor so beeindruckend böse, grün und so… muppet-istisch wie im Regie-Meisterwerk von Muppet-Urgestein Frank Oz aus dem Jahr 1986, einem Film auf einem Off-Broadway-Musical, das wiederum auf einem B-Movie von Roger Corman von 1960 basierte. Nachdem der Film in einem Test-Screening durchgefallen, kam er mit einem neuen (Happy-)Ende in die Kino ins Kino, um dann, Jahre später, endlich mit dem lange verschollen geglaubten, ursprünglichen, viel düsteren Ende als Director’s Cut auf BluRay zu erscheinen.

Wir haben uns beide Film-Versionen (außerdem den Schwarzweiß-Film und mindestens eine Bühnen-Aufführung) angesehen und unterhalten uns heute über das (erstaunlich blutarme) Horror-Musical, das eigentlich ein Muppet-Film sein müsste – und meiner Meinung nach auch ist (nur mit deutlich weniger Muppets als sonst gewohnt):

Little Shop of Horrors (Der kleine Horrorladen)

Little Shop of Horrors (1986) – Trailer
Data seine Links:
Ein Moment der Kontemplation, bevor die Aufnahme anfängt: Felo, Frank und Gregor

Data sein Tunnel nach Nirgendwo

“Das schwarze Loch” (1979)

© Felix Herzog

Hinein… hindurch… und darüber hinaus… ewiges Leben…

Diese mystisch klingenden Worte begleiten mich seit meiner Kindheit, seitdem ich auf dem Fernseher im Wohnzimmer meiner Oma (vermute ich) zum ersten mal einen ganz besonderen Film gesehen habe, einen Film, der mich als Kind zwar auch mit drolligen Robotern und Laserpistolen-Duellen unterhalten hat, mich aber noch mehr durch seine bedeutungsschwere, düstere, bedrohliche Atmosphäre in den Bann gezogen hat:

Die Rede ist von dem amerikanischen Disney-Science-Fiction-Film “Das Schwarze Loch” aus dem Jahr 1979, der bei 1980 ins Kino und 1986 ins Fernsehen kam. Mein Gast Frank hat ihn damals im Kino gesehen (und seitdem unzählige Male mehr), ich habe den Film im Fernsehen gesehen und anschließend auf dem Pausenhof besprochen… (oder im Wohnzimmer meiner Oma nachgespielt) – und auch ich habe Das Schwarze Loch seitdem so oft gesehen, dass ich heute noch ganze Passagen auswendig mitsprechen kann.

Trailer “Das Schwarze Loch” (Copyright © Walt Disney Pictures) – Quelle: Youtube

Data seine Links:

Franks "Schwarzes Loch"-Schrein: VINCENT, BOB, Maximilian vor Konsolen und einem Wandgemälde der Cygnus (Copyright © Walt Disney Pictures)
Franks “Das Schwarze Loch”-Schrein (Copyright der Modelle und Motive © Walt Disney Pictures)

(Es plaudern in dieser Podcast-Folge: Frank & Felo.)

Data seine (musikalische) Sinuskurven-Zeitreise

Star Trek Prodigy “Time Amok” / Star Trek Serien-Titelmelodien

© Felix Herzog

Kinder wie die Zeit vergeht… kaum, dass wir endlich dazu kommen, die 8. Episode der 1. Staffel von Star Trek Prodigy zu besprechen – und schon steht der Warpkernbruch unmittelbar bevor und die Episode droht samt der ganzen 1. Staffel aus dem Stream zu verschwinden!

In “Time Amok / Zeitphasen” wird die noch junge, zusammen gewürfelte Crew der Protostar auf eine ganz besondere Zeitreise geschickt, an deren Ende sich zeigen muss, ob sie tatsächlich als Crew zusammen arbeiten und das Schiff retten können oder ob sie – alle für sich, jede:r in deren eigener Zeitphase gefangen – mit dem Schiff untergehen.

Außerdem begeben wir uns auch selbst noch auf eine ganz eigene, musikalische und sehr emotionale Zeitreise: wir reisen durch die Intros und Titelmusiken der vielen StarTrek-Serien, von der Ur-Serie 1966 bis ins Jahr 2022. Jede dieser Titelmelodien hat damals wie heute Dinge mit uns gemacht, Emotionen ausgelöst, Ereignisse begleitet… und wir wollen heute mal betrachten, ob auch wir eine Entwicklung durch die zeit mitgemacht haben, ähnlich, wie es die Crew der Protostar geschafft hat.

Hinweis:
Da wir in unserem eigenen Feed aus Zitate-rechtlichen Gründen von Musikstücken nur immer jeweils 15 Sekunden einspielen können, möchten wir Euch die Mediathek von NRWision empfehlen. Dort ist diese Folge zweigeteilt erschienen (in die Prodigy-Besprechung und in die Titelmelodien-Zeitreise unterteilt)- aber was viel wichtiger ist:
Dort könnt Ihr alle Titelmelodien in voller Länge hören, bevor wir sie besprechen!
(Den Teil der Folge mit der musikalischen Zeitreise findet Ihr HIER.)

Data seine Links:
(…es plauderten, im Uhrzeigersinn: Felo, Sabine und Tanja.)

Data sein 2. Doctor

Doctor Who “Das Grab der Cybermen / The Tomb of the Cybermen”

© Felix Herzog

Die neueste Inkarnation von Doctor Who wartet zur Zeit gerade hinter den Kulissen von Disney+ auf seinen*ihren*deren Auftritt, wir nutzen in der Zwischenzeit noch mal schnell unsere ganz persönliche Zeitreise-Technologie (auch genannt: DVD-Player!), um einen Ausflug in die Vergangenheit zu machen – und zwar ins Jahr 1967, ins 5. Jahr der BBC-Serie, als Patrick Troughton den 2. Doctor spielte und eines der in Fan-Kreisen berühmteren Abenteuer erlebte, ein Abenteuer, das lange Zeit als verschollen galt, erst 1991 wieder entdeckt werden konnte, und damit einiges gemeinsam hat mit dem titelgebenden verschütteten Grabmal (bzw. einem weitaus illustreren Grabmal, das hier Pate für die Geschichte stand):

“Das Grab der Cybermen / The Tomb of the Cybermen”

The Tomb of the Cybermen – Trailer (© BBC)
Data seine Links:

Data sein Monster aus dem Id

Forbidden Planet / Alarm im Weltall (1956)

© Felix Herzog

Wie, wann und wo der Alarm im Weltall ertönt, nachdem der Film, den wir heute besprechen, seinen deutschen Titel bekommen hat, wird wohl ewig eines der ungeklärten Geheimnisse der Filmgeschichte, bzw. der Übersetzer*in bleiben – allen anderen (oder zumindest einigen) Geheimnissen, die der Forbidden Planet in seinen Tiefen hütet, gehen wir heute auf den Grund, wenn wir mit unserer Fliegenden Untertasse (obwohl wir gewarnt wurden!) zur Landung ansetzen.

Im 23. Jahrhundert hat die Menschheit das Weltall erobert, und eine Fliegende Untertasse (nein, nicht gefüllt mit kleinen, grünen Männchen!) ist unterwegs nach Altair IV, um mal nach dem Verbleib des vor 20 Jahren dort verschollenen Forschungs-Raumschiffs Bellerophon zu schauen.

Was sie allerdings stattdessen dort vorfinden, das sprengt ihre Vorstellungskraft, ist es doch so fantastisch, dass es nicht nur den illustrierten Titelblättern alter Science Fiction Magazine entsprungen sein könnte, sondern auch aus der Zeichenfeder eines Disney-Animators und der Schreibfeder William Shakespeares (Annahmen, die nicht ganz zu Unrecht bestehen!)

Trailer Forbidden Planet (© MGM)

Michael, Alex und Felo haben sich (teils zum ersten, teils zum wiederholten mal) den Science Fiction Klassiker Forbidden Planet aus dem Jahr 1956 angesehen, der aus vielen Gründen als einer der großen wegweisenden Filme gilt, die das Science Fiction Genre geprägt haben, und plaudern nun ein wenig darüber.

Gleich zwei Rothemden – das KANN nicht gut gehen!
…auch wenn der Captain seine Strahlenpistole schon im Anschlag hat.

Data seine Links:

Data seine Doppel-Null

Deep Space 9 “Our Man Bashir / Unser Mann Bashir”

© Felix Herzog

Eines ist mal sicher: ein James-Bond-Podcast wird das hier nicht mehr! Auch wenn für eine Folge lang mit dem berühmtesten britischen Geheimagenten und seinem (in vielerlei Hinsicht) zierlichen Abbild auf Deep Space Nine (“Bashir… Julien Basir!”) beschäftigen…

Bevor wir uns jetzt aber an dieser Stelle schon mal in vorauseilendem Gehorsam bei allen 007-Fans und -Faninnen für eventuell Verletzungen entschuldigen, die wir in unserem Umgang mit dem Doppelnull-Agenten den Gefühlen desselben und denen seiner Adept*innen zufügen werden, steigen wir doch lieber ein in die Besprechung der Episode “Our Man Bashir” aus der 4. Staffel Deep Space Nine und schauen mal, wohin es uns verschlägt, Jamaika, Paris, Piz Gloria oder auf den (auch recht zierlichen) Gipfel des Mount Everest, wenn wir Dr. Bashir und Garak auf einem Holosuite-Abenteuer (“Was kann schon schiefgehen?”) in die mehr oder weniger glamouröse Welt der Spionage begleiten…

Data seine Links:
Der Geheimagent in verschiedener Form in der League of Extraordinary Genltemen
(© Alan Moore & Kevin O’Neill / America’s best Comics)

Data sein Minotaurus in der Hotel-Bar

Doctor Who “The God Complex / Götterspeise”

© Felix Herzog

Wenn man sämtliche Doctoren aus der britischen Sci-Fi-Serie Doctor Who durchhecheln möchte, hat man – schon dank der Langlebigkeit der Serie – einiges vor sich. Dass die meisten Doctoren einem auch noch eine recht große Anzahl an exemplarischen Geschichten bieten, macht die Entscheidung, anhand welcher Episode man welche(n) Doctor besprechen möchte, nicht eben leichter.

Der 11. Doctor, gespielt von Matt Smith, bildet da keine Ausnahme. Im Gegenteil…

Wir haben uns (aus Gründen) für die Folge “The God Complex / Götterspeise” aus der 6. bzw. (je nach Zählung!) 32. Staffel von Doctor Who, aus dem Jahr 2011, entschieden.

Data seine Links:

“Mino(t)Aurus” © Felix Herzog