Alles geht einmal zu Ende, und auch die 3. Staffel von “Star Trek Strange New Worlds” hat mit der 10. Episode gerade ihr Finale erreicht.
Wie auch in den Wochen zuvor möchte ich hier noch einmal die frischen Eindrücke schildern, die das Schauen hinterlassen hat, diesmal allerdings nicht alleine, sondern mit Unterstützung: Tanja (die schon zum Staffel-Auftakt mit dabei war) und Frank plaudern darüber, wie sie nicht nur die Episode “Neues Leben und neue Zivilisationen / New Life and New Civilizations”, sondern auch die ganze 3. Staffel erlebt haben. (Kleiner Spoiler: die Meinungen fallen z.T. recht unterschiedlich aus!)
Ach, ja, apropos Spoiler:
SPOILER-WARNUNG! …sowohl für die Episode, als auch für die ganze 3. Staffel (und mögliche Aussichten auf kommende Staffeln und Serien.)
Gestrandet auf einem einsamen, lebensfeindlichen Planeten, und mit nur sehr geringen Aussichten (wenn überhaupt) auf Rettung: das ist kein unbedingt neues Szenario bei Star Trek – oder ganz generell in der Fiktion, mag sie nun Science Fiction sein oder nicht.
In der 9. Episode von Star Trek Strange New Worlds, “Terrarium” ist es der ohnehin schon arg gebeutelten Lt. Erica Ortegas gelungen, das Kunststück fertig zu bringen, alleine in einem Shuttle unterwegs zu sein und auf genau so einem lebensfeindlichen Planeten… äh… Mond zu stranden.
Ich schildere hier, wie schon so oft, meine Ersteindrücke zu der Episode.
Vulkanier, das sind doch diese ernsten Typen, die niemals lachen, keine Gefühle zeigen und immer aussehen, als hätten auf ‘ne Zitrone gebissen – richtig?
Was liegt also näher, als sie zu Comedy-Figuren zu machen?
Strange New Worlds macht das schon seit längerem, und auch in der 3. Season wird das nicht anders gehandhabt, als man (aus Gründen) vier menschliche Mitglieder der Crew in Vulkanier verwandelt – und erst mal so lässt…
Mein Ersteindruck zur 8. Episode der 3. Staffel von Star Trek Strange New Worlds: “4 und ½ Vulkanier / 4 and ½ Vulcans“.
Der uralten, unter Star Trek Fans oft und heiß diskutierten Frage “Ist die Sternenflotte nun eigentlich Militär oder nicht?” nimmt sich die 7. Episode der 3. Staffel von “Star Trek – Strange New Worlds” an und geht ihr in einer Mockumentary, einer Pseudo-Dokumentation mit dem Titel “Was ist die Sternenflotte?” auf den Grund.
Hört meinen Ersteindruck zu dieser Episode, in der sich der kleine Bruder von Lt. Ortegas mit seiner Kamera fleißig auf der Meta-Ebene der Enterprise herumtreibt, um diese Frage auf seine Art zu beantworten.
Mein Ersteindruck zur 5. Episode der 3. Staffel von Star Trek – Strange New Worlds: “Durch die Linse der Zeit / Through the Lens of Time”.
Und auch diesmal wieder: SPOILER-WARNUNG!
Nachdem mein erster Eindruck der vorigen Episode nicht unbedingt begeistert war, kann ich diesem handfesten Abenteuer-auf-einem-fremden-Planeten schon wieder um einiges mehr abgewinnen – schon auch, weil die archäologischen Ausgrabungen, die die Crew der Enterprise auf der schotterigen Oberfläche des besagten Planeten vornimmt, in mir schöne Assoziationen mit anderen, von mir sehr geliebten SciFi-Franchises weckt.
(Dieser Podcast wurde, wie es sich für einen Ersteindruck gehört, frisch nach dem Sehen der Episode aufgenommen – wennauch er aus technischen Gründen leicht verzögert online gestellt wurde.)
Holodeck-Geschichten sind bei Star Trek immer Fan-Lieblinge – zumindest, wenn es das Holodeck schon gibt.
Wenn nicht, dann muss es eben erfunden werden!
Und das tut, um einiges früher als erwartet, die Serie Star Trek Strange New Worlds, die in der 4. Episode der 3. Staffel, “A Space Adventure Hour / Weltraumabenteuerstunde”, Sicherheits-Chefin La’an Noonien-Singh einen Prototyp der neu entwickelten Freizeit-Technologie auf Herz und Nieren prüfen lässt – mit für sie unerwarteten, für uns Fans (leider) nur allzu vertrauten Komplikationen!
Außerdem, neben meinem Ersteindruck zu dieser Episode und einer Abschweifung in ein zeitreisendes, japanisches Hotel, auch ein paar Gedanken zum ersten Teaser-Trailer der kommenden, für 2026 angekündigten, und seit langer (laaaaaaaanger!) Zeit erwarteten, neuen Serie “Starfleet Academy”.
Mein Ersteindruck zu einer Episode von Star Trek Strange New Worlds, die es mir – aus persönlich naheliegenden Gründen – nicht ganz einfach macht, so locker-flockig darüber zu reden, wie ich gerne möchte.
Season 03 Episode 03 “Shuttle to Kenfori”.
Die Gorn sind mittlerweile nicht einfach nur ein außerirdischer Feind, sie wurden dadurch, dass sie in Captain Batels Körper stecken als aggressive Fremdkörper, die ihren Wirt zu töten trachten, zu einem eindeutigen Bild für Krebs.
Was diese Episode für mich als Krebs-Patient zu einer sehr persönlichen macht. Und nicht gerade einfach, darüber zu reden…
Die 2. Season von Star Trek Strange New Worlds endete mit der Episode “Hegemonie I” in einem packenden Cliffhanger. So was zehrt immer an den Nerven und der Geduld von uns Fans. Und diesmal war die Spannung und Erwartung um die Auflösung all der Probleme und sich anbahnenden Katastrophen, die über die Crew der Enterprise hereinzubrechen drohte, noch um einiges schwerer zu ertragen (zumindest kam mir das so vor) als bei den vielen, vielen anderen Star Trek-Cliffhangern zuvor, die ich auch schon nur zappelnd auf der Sofa-Kante erlebt hatte.
Vor wenigen Tagen dann war es endlich so weit: am 17. Juli 2025 startete die 3. Season, und ich konnte es kaum erwarten, mit kalt werdendem Frühstückskaffee auf besagter Sofakante zu sitzen und gebannt zu verfolgen, wie Captain Pike und seine Mannschaft in der 1. Episode der neuen Staffel, “Hegemonie II”, darum kämpfen mussten, die Welt, eine Beziehung, einen Captain, noch so nebenbei ein paar weitere Leben und ein angeknackstes Ingenieurs-Studenten-Ego zu retten.
…ach, ja: SPOILER-ALARM! (…für alle, denen das noch nicht klar war!) 😉
Kinder wie die Zeit vergeht… kaum, dass wir endlich dazu kommen, die 8. Episode der 1. Staffel von Star Trek Prodigy zu besprechen – und schon steht der Warpkernbruch unmittelbar bevor und die Episode droht samt der ganzen 1. Staffel aus dem Stream zu verschwinden!
In “Time Amok / Zeitphasen” wird die noch junge, zusammen gewürfelte Crew der Protostar auf eine ganz besondere Zeitreise geschickt, an deren Ende sich zeigen muss, ob sie tatsächlich als Crew zusammen arbeiten und das Schiff retten können oder ob sie – alle für sich, jede:r in deren eigener Zeitphase gefangen – mit dem Schiff untergehen.
Außerdem begeben wir uns auch selbst noch auf eine ganz eigene, musikalische und sehr emotionale Zeitreise: wir reisen durch die Intros und Titelmusiken der vielen StarTrek-Serien, von der Ur-Serie 1966 bis ins Jahr 2022. Jede dieser Titelmelodien hat damals wie heute Dinge mit uns gemacht, Emotionen ausgelöst, Ereignisse begleitet… und wir wollen heute mal betrachten, ob auch wir eine Entwicklung durch die zeit mitgemacht haben, ähnlich, wie es die Crew der Protostar geschafft hat.
Hinweis: Da wir in unserem eigenen Feed aus Zitate-rechtlichen Gründen von Musikstücken nur immer jeweils 15 Sekunden einspielen können, möchten wir Euch die Mediathek von NRWision empfehlen. Dort ist diese Folge zweigeteilt erschienen (in die Prodigy-Besprechung und in die Titelmelodien-Zeitreise unterteilt)- aber was viel wichtiger ist: Dort könnt Ihr alle Titelmelodien in voller Länge hören, bevor wir sie besprechen! (Den Teil der Folge mit der musikalischen Zeitreise findet Ihr HIER.)
Mysteriöse Dinge geschehen auf dem 4. Planeten des Rana-Systems – da kann die Enterprise nicht weit sein, um mal nach dem Rechten zu sehen…
Eine vermeintliche Rettungsmission einer angegriffenen Föderations-Kolonie entwickelt sich zu einem Mystery-Rätsel, dass sich um zwei einsame Überlebende auf einem toten Planeten, ein geheimnisvolles, immer wieder aus dem Nichts auftauchenden feindlichen Raumschiff und einen mysteriösen Ohrwurm entspinnt… Captain Picard ahnt, dass hier was faul ist!
Wir reden über die TNG-Episode “Die Überlebenden auf(!) Rana-4″.
(…außerdem: Tanja und Kai berichten von der diesjährigen FedCon.)
Bottle-Episoden, also Episoden, die nur auf dem Raumschiff spielen, gehören zur Tradition von Star Trek. Denn mit solchen Episoden konnte man Budget innerhalb der Staffel-Produktion einsparen – was nicht zwangsläufig bedeuten musste, dass man solche “Spar”-Episoden getrost vergessen kann! Nicht selten waren das genau die Geschichten, die uns besonders in Erinnerung geblieben sind.
Eine solche Bottle-Episode, die uns gut im Gedächtnis geblieben ist, die 5. Episode der 4. Staffel von Star Trek The Next Generation, “Remember Me / Das Experiment”, beschäftigt sich thematisch ebenfalls sehr damit, wie es ist, sich an Vergangenes zu erinnern, insbesondere an vertraute Personen, die gefühlt gerade eben noch da waren, und nun verschwunden sind! Dr. Crusher fühlt sich mehr und mehr von allen verlassen…
…nur nicht unbedingt im Inneren eines Raumschiffs, denn da kann es schon mal etwas enger zugehen (zumal im 22. Jahrhundert, lange, bevor mit der Raumschiffen der Galaxy-Class Warp-fähige Luxus-Hotels durchs All kreuzten!)
Besonders beengt wird es für die Mannschaft der Enterprise X-1 unter Captain Archer, als sich die gesamt Mannschaft wegen eines heranziehenden Sturms(!) in den einzigen sicheren Raum zurück ziehen muss, einen Laufsteg zwischen den beiden Warpgondeln, und dort etliche Zeit dicht auf dicht gedrängt verbringen muss.
Wir sprechen über die Episode “Der Laufsteg / The Catwalk” aus der 2. Staffel von “Star Trek ENTERPRISE”.
Getreu dem Motto “Star Trek geht eigentlich immer!” haben wir uns zu dritt spontan entschlossen, den Random Episode Generator anzuschmeißen und uns eine zufällige Episode aus Star Trek The Next Generations vorschlagen zu lassen, die wir anschauen und besprechen können. Eine Episode, in der der Titelgeber dieses Podcasts, wenn auch ungewollt, voll im Zentrum der Aufmerksamkeit steht, bzw. sitzen soll (und zwar auf einem sehr unbequem aussehenden Stuhl):
Manchmal ist ein Feind das was einem Freund am nächsten kommt.
Diese Weisheit scheint am besten das Verhältnis zu beschreiben, das die beiden gegensätzlichen Kontrahenten Odo, den Polizeichef und Quark, den Obergauner von Deep Space Nine, miteinander verbindet. Dieses auf seine Weise sehr innige Verhältnis wird auf die Probe gestellt, als die beiden in der Episode “Der Aufstieg / The Ascent” in der Wildnis eines lebensfeindlichen Planeten aufeinander angewiesen sind, um ums Überleben zu kämpfen – während daheim auf der Raumstation ein anderes Paar bester Freunde, Jake und Nog, ihren ganz eigenen Beziehungskampf ausfechten…
(Und dann ist da noch ein mysteriöses drittes Paar, aber hört selbst!)
Außerdem:
Ein bisschen Doctor-Who-Feedback und erste, ganz zaghafte Eindrücke auf die neuen Episoden
Manchmal sind es die kleinen Dinge im Leben, die man zu schätzen lernt – vor allem, wenn sie einem helfen, das Raumschiff aus den Fängen der böser Aliens befreien!
Ganz nach dem Vorbild großer Science Fiction Klassiker wie The Incredible Shrinking Man kam nach langem Kämpfen und Zerren auch in Star Trek endlich eine (zweite!) Geschrumpfte-Leute-in-einer-großen-Welt-Geschichte zustande, als man in der 6. Staffel von Deep Space Nine dringend ein wenig Auflockerung vom Dominion-Krieg benötigte und ein Runabout mit O’Brien, Bashir und Dax an Bord auf eine Mission schickte, sie auf Zentimeter-Größe schrumpfte und sie in verkleinerter Form an Bord der Defiant zurück ließ (wenn auch nicht ganz so wie geplant!), nur um dort feststellen zu müssen, dass die Welt der großen Leute gleich noch um einiges gefährlicher geworden war als sie für Winzlinge ohnehin schon wäre, seit eine Gruppe Jem’Hadar das Raumschiff gekapert hat.
…mit einer Nacht, die zumindest für die Besatzung der USS Voyager viel zu still ist, wollen wir heute beschäftigen, wenn wir uns über ein sehr dunkles Kapitel von Star Trek unterhalten:
“Nacht / Night”, die 1. Episode der 5. Staffel von Star Trek Voyager.
Zeitreisen sind ein beliebtes Motiv in Star Trek, und noch beliebter (vor allem bei den Produzenten!) sind Zeitreisen, bei denen die Helden aus der teuren Zukunft zurück in unsere preiswerte, zeitgenössische Gegenwart reisen.
Seit der TOS-Episode “Tomorrow is Yesterday”, in der es KirksEnterprise auf die Erde der 1960er Jahre verschlagen hat, ist dies noch mehrfach geschehen, und wir haben uns aus der Liste an Geschichten, die in der Zeit spielen, in denen die jeweilige Serie (oder Film) produziert wurden, eine Doppel-Episode zur Besprechung ausgesucht, in der Captain Janeway und die Besatzung der USS Voyager auf der Erde in den 1990ern stranden:
“Future’s End / Vor dem Ende der Zukunft”
Data seine Links:
Verschwommenes Zeitzeugnis: Der hellblaue Familien-VW-Bus (hinten) des Podcasters (v.r. im Bild)
Das Leben kann mitunter ernst genug sein, da tut es ab und an ganz gut, wenn wenigstens im Fernsehen die Probleme nicht ganz so biererst, schwer und bedrückend sind. Eine gesunde Portion leichtlebiger Eskapismus kann manchmal Wunder im stressigen Alltag tun! Und kaum eine Star Trek Geschichte in den frühen Neunzigern konnte (und kann heute immer noch) einen besser mit dieser Sorte Leichtigkeit versorgen als die 12. Episode der 2. Staffel von Raumschiff Enterprise – das nächste Jahrhundert:
“Hotel Royale”
Diese Episode aus der frühen Zeit der Serie genießt unter Fans einen zweifelhaften Ruf: Für einige ist sie ein guilty peasure, vielen gilt sie als eine der albernsten Star Trek Folgen ever, aber für manche stellt sie auch eine der faszinierenden Star Trek Geschichten mit einem großen, ungelösten Geheimnis dar.
Mit unserem PodGast Kai reden wir über diese klassische Star Trek-Episode und stellen fest, dass das Abenteuer hinter der antiken Drehtür mehr zu bieten hat als man auf den ersten Blick vermuten könnte.
Um eine zahnarztbedingte Spätsommer-Pause zu überbrücken, wiederverwerten wir im September noch schnell eine Sumpf-Folge von neulich, die thematisch ohnehin gut in Den Hals passt und die vielleicht die ein oder anderen unserer Zuhörys noch nicht gehört haben…
“Der Schlächter von J’Gal / Under the Cloak of War”
Ein Sonderbotschafter kommt an Bord der Enterprise und triggert aufs heftigste die Veteranen des Klingonischen Krieges, allen voran den Chefarzt Dr. Joseph M’Benga und die Oberschwester Christine Chapel, die aus dem Krieg noch so einiges an unaufgearbeiteten Traumata mit sich schleppen und nicht zuletzt mit ebendiesem ganz speziellen Botschafter noch ein klingonisches Hühnchen zu rupfen haben.
Das Schlagwort “New Trek” geistert schon lange durch die Trekkie-Welt – zu lange eigentlich, um noch von “new” sprechen zu können:
Seit 2009, als unter der Ägide von J.J. Abrams eine Reihe von Filmen ins Kino kam, die das Franchise rebooten sollten, und vor allem den Beginn einer ganzen Sammlung verschiedener, weiterer, neuer Produktionen auslöste, die seitdem das Bild von Star Trek neu formten und das Fandom… man könnte schon sagen: entzweiten… aber zumindest beschäftigten.
Wir sitzen, umgeben von grünen Sittichen und künstlichen Lens Flares, auf den Kölner Rheinwiesen und unterhalten uns über die Filme “Star Trek“, “Star Trek Into Darkness“ und “Star Trek Beyond“.
Eingehüllt in malerische Lens Flares am Rhein: Die Enterprise. Michael und Felo