Data sein Mankini

ZARDOZ (1974)

© Felix Herzog

Wenn man an ikonische Filmrollen denkt, die Sir Sean Connery bekannt und berühmt machten, ist eine sicherlich NICHT dabei (auch wenn möglicherweise mehr Leute ein Bild davon vor Augen haben, als man meinen möchte): die des Endzeit-Exterminatoren Zed (in roter Windel, mit Patronengurten über der nackten Brust gekreuzt, Oberschenkel-hohen Schaftstiefeln, mit Schnauzbart und langem, schwarzen Zopf), der als blinder Passagier im Kopf seines Gottes Zardoz in das Refugium der unsterblichen Oberschicht seiner postapokalyptischen Welt eindringt, um dort mal alles auf den Kopf zu stellen.

Die Waffe ist gut, der Penis ist schlecht!

Felo und Lars trotzen tapfer allen Widrigkeiten (wie Tonausfälle, klingelnde Telefone, Handwerker und Paket-Osterhasen) und reden in dieser Folge über John Boormans ambitionierten, reichlich abgefahrenen Science Fiction Film von 1974:

ZARDOZ

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Data sein Schwermetall

Heavy Metal (1981)
© Felix Herzog

Heute werden wir erwachsen… mit Betonung auf dem Wort werden!

Mit anderen Worten, wir begeben uns in die Abgründe pubertärer Phantasien (so haben es zumindest viele Kritiker des Films formuliert, den wir heute besprechen) und tauchen ein in eine fantastische Welt aus Sex, Gewalt, schnellen Autos, Drogen und Rock’n’Roll – wir reden über den 1981er-Zeichentrickfilm, inspiriert durch das gleichnamige Comic-Magazin…

HEAVY METAL

Schätze aus unseren Sammlungen
Data seine Links:
Die Moebius-Comics, die (vermeintlich) als Inspiration für die neu geschaffenen Segmente dienten: Arzach & The Long Tomorrow (© Moebius / Les Humanoids Associés)

Wanda ihr Vision

Marvel’s WandaVision
© Felix Herzog

Superhelden und Sitcoms, das ist eine Kombination, die einem vielleicht nicht gleich auf den ersten Blick als natürlich vorkommt…

Marvel’s WandaVision

…hat diese Kombination gewagt, und was dabei herausgekommen ist, wenn Helden aus dem Marvel Cinematic Universe (nämlich die namensgebenden Wanda und Vision) als frisch verheiratetes Ehepaar in eine Sitcom-Serien-Welt aus den verschiedensten Jahrzehnten verpflanzt werden, darüber redet Felo heute mit seinen PodGästen Tanja und Gregor.

Spoiler-Warnung:

Wir reden nicht spoiler-frei über die Serie, sondern spoilern zum Stand des Serien-Finales. Es empfiehlt sich also, die Serie komplett gesehen zu haben, wenn man den Podcast hört.

Data seine Links:

Data seine dysfunktionale Superhelden-Familie

Umbrella Academy

© Felix Herzog

Superhelden, ob nun in gezeichneter oder gefilmter Form, sind schon seit längerem keine edlen, reinen Vorzeige-Helden mehr, sondern werden meist gerne als düstere, psychisch angeschlagene Anti-Helden porträtiert, während die meisten Superhelden-Gruppen ohnehin schon seit längerem eher dysfunktionalen Familien gleichen.

Gerard Way und Gabriel Bá haben 2008 mit ihrer Comic-Reihe Umbrella Academy konsequenterweise eine Gruppe von psychisch angeknacksten Superhelden geschaffen, die nicht nur an eine zerrütteten Familie erinnern, sondern auch eine solche sind.

Band 2 und 1 der Comic-Reihe „Umbrella Academy“

2019 kam die Adaption des Comics als Original-TV-Serie von Netflix heraus, und 2020 sprechen wir darüber (einige Jahrzehnte vor unserer sonst üblichen Aufmerksamkeitszuwendung, die in letzter Zeit immer mehr ins Nostalgische triftet… für uns ein podcasterischer Zeitsprung.)

Wir sprechen über die Mitglieder der Heldentruppe, ihre familiäre Bindung zueinander (respektive die fehlende familiäre Bindung), reden über die beiden extistierenden 2 Staffeln der Serie, spekulieren über die kommende 3. Staffel, und versuchen vor allem, immer wieder die Unterschiede zwischen Comic und Serie heraus zu stellen.

Warnung: Wir spoile(r)n!

Data sein Bücherregal:

„Marvels“ von Kurt Busiek & Alex Ross

Muss nicht auf dem Kopf gelesen werden… sollte aber auch nicht unbedingt auf dem Kopf GEHALTEN werden: „Marvels“
Data seine Links:

Data seine engelsgleichen Tennis-Socken

Verstörende Kindheitserinnerungen aus dem Fernseher… wir unterhalten uns heute über einen Trickfilm, der in den 80ern einige Kinder traumatisiert haben dürfte, nicht nur solche, die auf einem fernen Planeten gestrandet waren und nur ein USB-Überraschungsei-Fusselrasierer-Mikro als väterlichen Freund dabei hatten:

Herrscher der Zeit (Les Maîtres du Temps)

…von Pierre Laloux & Moebius, aus dem Jahr 1982.

(Also dieser seltsame Film mit den komischen weißen Engeln…)

Markus, Lars & Felo erinnern sich daran, wie und wann es war, als sie den Film zum ersten mal gesehen haben, und wie er auf unser kindliches Gemüt ausgewirkt hat.
Wir reden über René Laloux, Jean Giraud (alias Moebius), über die Romanvorlage von Stefan Wul, über Unterschiede zwischen Film und Buch, Logikfehler in der Handlung, emotionale Unzulänglichkeiten der Akteure, wir sprechen über Animation, Soundtrack, Design des Films, telepathische Expositions-Gnome und verfettete Raubfische…

Data sein Bücherregal:

Inversion“ von Christopher Priest

Data seine Links:

Data sein Sonnensystem (Langfassung)

…streng genommen genau wie die Kurzfassung, nur mit zusätzlichen ungefähr 25 Minuten zwischen Neptun und Pluto – voller Geschnaufe, Gekeuche, Geplapper, Gekeuche, Anekdoten, Gekeuche und dem verzweifelten Täuschungs-Versuch, einen armseligen Kieselstein zum Pluto zu erklären, um den Weg abzukürzen. Und Gekeuche.

Sagt hinterher bitte nicht, Ihr wärt nicht gewarnt worden!

Data sein (zusätzlichen) Links:

Data sein Sonnensystem

(C) Felix Herzog

Um Gelegenheit zu haben, mit unserem wissenschaftlichen, technischen, historischen, literarischen, cineastischen und diätistischen(!) Achtels-, Viertels-, Halb- und komplettem Nicht-Wissen über das Sol-System und seine Planeten zu protzen, und um auch mal endlich eine Vorstellung zu bekommen, wie groß und weit das tatsächlich ist, da draußen im Weltall, haben wir den praktischen Selbstversuch angetreten und uns auf eine Reise durch unser Sonnensystem begeben.

Mehr oder weniger.

Genau genommen haben wir in Bonn einen Spaziergang am Rhein entlang gemacht, was uns zumindest schon mal eine Vorstellung gegeben hat, wie weit und breit das tatsächlich ist, da drüben in Bonn.

Weil aber am Rhein nicht nur die Villa Hammerschmidt, und damit die Zweit-Residenz von Harry Potter liegt, sondern seit 2002 auch der Planetenlehrpfad, konnten wir uns trotzdem ein wenig Übersicht über unser Sonnensystem verschaffen.

Begleitet uns auf einer Expedition mit zweieinviertlfacher Lichtgeschwindigkeit durch unser Sonnensystem, von der Sonne bis zum Pluto in einer schnaufens- und keuchenswert weiten Wanderung vom Bundeshaus bis irgendwo da draußen am Rande unseres Sonnensystems hinter der Kennedy-Brücke.

Noch einmal die Sonne umarmen, dann geht’s los…

Anmerkung:

Aus Gründen handelt es sich hierbei um eine gekürzte Folge. Ungefähr 25 Minuten zwischen Neptun und Pluto voller Geschnaufe und Gekeuche fielen gnädigerweise der Schere zum Opfer.
Wer aus Gründen des Komplettismus oder Sadomasochsismus die volle Länge der Folge genießen will, kann das gerne hier tun. (Einfach zu Kapitelmarke „2:01:24 Neptun“ vorskippen und ab da weiter hören.)

Data seine Links:

Gaston auf dem Saturn-Mond © Franquin

Data sein Bücherregal:

T. C. Boyle – Die Terranauten

Data seine Men in Black

(Ein Crossover mit dem Roettcast)

(C) Felix Herzog

Wir regen uns auf, diskutieren lange und werden uns am Ende nicht einig.

Reden über Sci-Fi mit nur wenig Raumschiffen und OHNE Roboter, und doch ist es ganz eindeutig Sci-Fi.

Stellen überrascht fest, dass man die Men in Black Filme irgendwie auch als Kinderfilme sehen kann.

Reden über den einen Film wesentlich lieber als über den anderen Film.

Ganz nebenbei verzweifeln wir ein wenig an der eigenen Moral.

Data sein Bücherregal:

Tad Williams – Der Blumenkrieg

Data seine Links:

Men in Black vs. Men in Black: International …im RoettCast

Data sein Science Fiction

(c) Felix Herzog

Was ist eigentlich Science Fiction & wie sind wir dazu gekommen?

Es ist so weit!

Was die Welt, der Alpha- bis Epsilon-Quadrant und die gesamte Podcast-Community seit Urzeiten so dringend gebraucht und so atemlos erwartet haben wie nichts Vergleichbares seit der Erfindung der essbaren Unterhosen, ist endlich da:

Noch ein weiterer Star-Trek-Podcast!

Aufgeregt? Ja, wir auch.

In unserer Nullnummer beschäftigen wir uns erst mal mit dem Thema „Science Fiction“ selbst.
Wir reden darüber, was uns persönlich zur Science Fiction gebracht hat, welche Vertreter der Science Fiction uns begleitet und geprägt haben. Und wie genau man das eigentlich definieren kann: Science Fiction. (Gar nicht so einfach.)

Außerdem: in einem neuen Podcast gibt es neue Rubriken. In der Rubrik „Romanvorstellung“ (wir haben noch keinen snappy Namen dafür… „Data seine Bücherecke“ oder so wäre wohl angebracht) stellt Markus eins der ganz frühen Werke (aus persönlicher Sicht) der Science Fiction vor:

„Bill, der Galaktische Held“ von Harry Harrison

Data seine Links:

Aus Data seinem Bücherregal:

Bill, der Galaktische Held von Harry Harrison

Data sein Podcatcher: