Data seine dystopischen Utopien

© Felix Herzog

Die jungen Greise… ist zum einen eine Episode aus der 2. Staffel Star Trek The Next Generation mit einer ganz schrecklich alt geschminkten Diana Muldaur alias Dr. Pulaski

…und ist zum anderen nur der Auftakt für einen Gedanken, der zu anderen Gedanken und uns wiederum zum eigentlichen Thema dieser Folge führt:

Der Frage nach und dem Philosophieren über Utopien und Dystopien in Star Trek (und anderen Werken der Science (und nicht Science) Fiction) – wie präzise definieren sich Dystopien, wie wage werden Utopien umrissen, warum das so ist, und ob es nicht vielleicht so ist, dass Star Trek uns die Utopie eher durch die

Denn Utopien sind halt irgendwie unser Ding.

Data sein Bücherregal (irgendwie, wenn auch nicht ganz richtig):

Sticky Monsters von John Kenn Mortensen

Data seine Links:

Data sein Kurzurlaub in einer Villa am Meer

„Dolly.Zero“ von Ugo Bienvenu

Science Fiction muss nicht unbedingt Raumschiffe und Weltall sein, dachte sich irgendwann mal der französische Trickfilmer Ugo Bienvenu.

Und Science Fiction muss nicht unbedingt TV-Serien und Langfilme sein, dachten wir uns kürzlich erst.

Also, dachten wir uns, besprechen wir in dieser Ausgabe einen Animations-Kurzfilm von besagtem Ugo Bienvenu:

Dolly.Zero

…in dem in einer nahen… oder fernen?… Zukunft ein Paar, Sylvio und Dolly ein… ja, was nun eigentlich?… ein schönes Wochenende?… die letzten Tage… Jahre… ihres Lebens… oder was?… in einer Villa am Meer im Süden Frankreichs verbringen.

(Antoine Debarge / Ugo Bienvenu – Dolly.Zero from Miyu Productions on Vimeo.)

Data seine Links:
Wir haben Post bekommen!

Data sein Mankini

ZARDOZ (1974)

© Felix Herzog

Wenn man an ikonische Filmrollen denkt, die Sir Sean Connery bekannt und berühmt machten, ist eine sicherlich NICHT dabei (auch wenn möglicherweise mehr Leute ein Bild davon vor Augen haben, als man meinen möchte): die des Endzeit-Exterminatoren Zed (in roter Windel, mit Patronengurten über der nackten Brust gekreuzt, Oberschenkel-hohen Schaftstiefeln, mit Schnauzbart und langem, schwarzen Zopf), der als blinder Passagier im Kopf seines Gottes Zardoz in das Refugium der unsterblichen Oberschicht seiner postapokalyptischen Welt eindringt, um dort mal alles auf den Kopf zu stellen.

Die Waffe ist gut, der Penis ist schlecht!

Felo und Lars trotzen tapfer allen Widrigkeiten (wie Tonausfälle, klingelnde Telefone, Handwerker und Paket-Osterhasen) und reden in dieser Folge über John Boormans ambitionierten, reichlich abgefahrenen Science Fiction Film von 1974:

ZARDOZ

Data seine Links:

Data seine utopische Landschaftsgärtnerei

Landschafts-Utopien in Star Trek

© Felix Herzog

Fantastische Landschaften auf fremden Planeten gehören zu Star Trek dazu wie Raumschiffe, Uniformen und Captain Picard, der an seinem Pulli zuppelt: nicht mehr wegzudenken!

Aber was sagen diese Landschaften eigentlich aus? Haben sie eine erzählerische Funktion, und wenn ja: was erzählen sie – und warum?

Und…

Gibt es so etwas wie eine StarTrek-Landschafts-Utopie?

Über diese Fragen (und anderes) reden und schweifen in dieser Folge Thure und Felo.

Data seine Links:

Data seine Rückkehr in die Verbotene Zone

Rückkehr zum Planet der Affen (1970)

© Felix Herzog

Heute kehren wir zurück in die Verbotene Zone… das heißt, nein eigentlich haben wir sie nie verlassen… andere Leute kehren zurück in die… nein, das stimmt auch nicht… also, wir kehren heute gar nicht zurück in die Verbotene Zone, sondern zurück auf den Planet der Affen!
Nein, stimmt schon wieder nicht, den wir haben ja auch nicht verlassen… aber Taylor kehrt bestimmt zurück auf… nee, der auch nicht so richtig… die Affen vielleicht? Oder Nova? Oder das Kinopublikum von 1970?
Kehrt eigentlich überhaupt wer zurück auf den Planet der Affen? Oder sind einfach alle schon die ganze Zeit da gewesen?

Wie auch immer, wir besprechen heute den 2. Film aus unserer Planet der Affen-Reihe:

Rückkehr zum Planet der Affen / Beneath the Planet of the Apes


Data seine Links:

Data seine Verbotene Zone: 1968

Planet der Affen (1968)

© Felix Herzog

Wir starten mit dieser Episode in eine neue Reihe, die schon so lange bei uns auf dem Plan steht, dass wir es selbst kaum noch für möglich gehalten haben, dass wir damit anfangen, bevor die Affen das Kommando über unseren Planeten übernehmen…

Planet der Affen!

In kommenden Folgen werden wir uns hier im Sumpf nach und nach durch alle Stationen des Franchises durchplappern, die alten Filme, den Roman, die Fernseh- und Zeichentrick-Serie, die Remake und Reboot-Filme… und was es sonst noch so gibt.

In dieser Folge jedoch fangen wir (filmisch) ganz am Anfang an und unterhalten uns über den ersten Film der alten Reihe: Planet der Affen von 1968, mit Charlton Heston, Kim Hunter & Roddy McDowall in den Hauptrollen.

Data seine Links:

Data sein 1984

(C) Felix Herzog

1984 erschien ein Film. Sein Titel war 1984. Der Roman, auf dem er beruhte, hieß 1984. Der Roman wurde 1948 geschrieben. Zufall? Verschwörung? Steckt Alexa hinter all dem? Oder Google? Oder Stalin, Churchill und Roosevelt? Oder doch nur Big Brother?

Wir reden über George Orwell, seinen letzten und größten Roman (1984), über die Verfilmung von 1984 mit John Hurt in der Hauptrolle, über die Gemeinsamkeiten von Autor und Protagonist des Romans, über Orwell’schen Dystopien, die zu Rodenberry’schen Utopien führen können, über veränderbare Realitäten, über Stalin, Alexa, die Borg Queen und ein potentielles Terror-Regime unter Miles O’Brien.

Data sein Bücherregal:

Star Trek – Die Ehrenschuld (Feest-Verlag) von Chris Claremont, Adam T. Hughes und Karl Story

Data seine Links:

Data sein Traum von hölzernen Pferden

Blade Runner 2049

(C) Felix Herzog

Unsere vollkommen ungeplante und auch unvollkommene Philipp K. Dick Trilogie beenden wir mit nun mit ‚Blade Runner 2049‘.

Ich fürchte, auch wenn wir alles dafür getan haben, um in dystopische Stimmung zu kommen (durch Wuppertal spazieren), sind wir viel zu gut gelaunt für diese Aufnahme und würden am liebsten eine Utopie ausrufen – oder wie der Zukunfts-Replikanten-Martin Luther King sagen würde: „Ich habe eine Erinnerung.“

Dabei sind wir so aufgeregt, dass wir manchmal so durcheinander reden, als wären wir in einem Robert Altman Film. Der eine oder andere verständliche Satzfetzen könnte einen glauben lassen, wir wollten über Picard lästern.

Und hier noch die Roettcast-Folge, auf die wir uns beziehen: Sich über eine Szene bei Blade Runner ärgern und dabei rausfinden, was man an Filmen toll findet.

Filme, über die wir sonst noch so reden:

Dune (2020)

Dune (1984)

2001 – Odyssee im Weltraum

Jäger des verlorenen Schatzes

STAR WARS: Episode IV – Eine neue Hoffnung

Filme, über die wir aus Versehen reden:

Doom

Die anderen Folgen unseren ungeplanten und eher zufälligen Philip K. Dick-Trilogie, die eigentlich auch keine richtige Philip K. Dick-Trilogie ist:

Data seine Links:

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